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FFP-Masken-FFP1
FFP1-Masken für leichte Staub- und Partikelbelastungen
FFP1-Masken sind partikelfiltrierende Halbmasken für Arbeitsbereiche mit geeigneten, geringeren Belastungen durch feste und flüssige Aerosole. Sie bedecken Nase, Mund und Kinn und filtern einen Teil der luftgetragenen Partikel aus der eingeatmeten Umgebungsluft. Typische Einsatzbereiche können einfache Reinigungs-, Wartungs-, Verpackungs- und handwerkliche Tätigkeiten mit ungiftigen Stäuben sein.
Eine FFP1-Maske bietet innerhalb der drei FFP-Klassen das niedrigste Schutzniveau. Sie ist daher nicht pauschal für alle staubintensiven Arbeiten geeignet. Die Auswahl muss anhand der vorhandenen Stoffe, ihrer Konzentration, der Expositionsdauer und der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung erfolgen.
Partikelfiltrierende Halbmasken der Klasse FFP1
Die Abkürzung FFP steht für „Filtering Face Piece“ und bezeichnet partikelfiltrierende Halbmasken. Diese bestehen vollständig oder überwiegend aus Filtermaterial und werden als FFP1, FFP2 oder FFP3 klassifiziert. Die Klassen unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich Filterleistung, zulässiger Gesamtleckage und vorgesehenem Einsatzbereich.
FFP1-Masken sind für geeignete Arbeitsumgebungen mit geringer Partikelbelastung vorgesehen. Bei gesundheitsgefährdenden, krebserzeugenden, erbgutverändernden, fortpflanzungsgefährdenden oder biologischen Arbeitsstoffen können höhere Schutzklassen oder andere Atemschutzsysteme erforderlich sein.
- Maskentyp: partikelfiltrierende Halbmaske
- Schutzklasse: FFP1 als niedrigste der drei FFP-Klassen
- Schutzbereich: geeignete feste und flüssige Aerosole
- Bauformen: faltbar oder vorgeformt
- Ausführungen: mit oder ohne Ausatemventil
- Einsatzgrenzen: kein Schutz vor Gasen, Dämpfen oder Sauerstoffmangel
FFP1-Masken für Staub und Aerosole
FFP1-Masken können bei Tätigkeiten eingesetzt werden, bei denen ungiftige Stäube und Aerosole in einer für diese Schutzklasse geeigneten Konzentration auftreten. Dazu können abhängig vom Arbeitsstoff einfache Bearbeitungs-, Verpackungs- oder Reinigungsprozesse gehören.
Der allgemeine Begriff Staub umfasst unterschiedliche Partikelarten mit jeweils eigenen gesundheitlichen Eigenschaften. Eine FFP1-Maske darf daher nicht allein aufgrund einer sichtbar geringen Staubentwicklung ausgewählt werden. Entscheidend sind die Stoffeigenschaften, verfügbare Arbeitsplatzgrenzwerte und das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung.
Typische Einsatzbereiche von FFP1-Atemschutzmasken
FFP1-Atemschutzmasken eignen sich ausschließlich für Anwendungen, bei denen das ermittelte Schutzniveau der Klasse ausreicht. Sie können beispielsweise bei bestimmten Arbeiten mit groben, ungiftigen Stäuben oder bei kurzfristigen Tätigkeiten mit geringer Aerosolbelastung verwendet werden.
- Reinigungsarbeiten: bei geeigneten, gering belastenden Staubarten
- Verpackung und Logistik: bei staubenden, nicht gefährlichen Materialien
- Handwerkliche Tätigkeiten: sofern Stoffart und Konzentration FFP1 zulassen
- Wartungsarbeiten: bei begrenzter und fachlich bewerteter Partikelbelastung
- Produktion: bei Arbeitsprozessen mit entsprechend niedrigem Schutzbedarf
Abgrenzung zwischen FFP1, FFP2 und FFP3
FFP1, FFP2 und FFP3 kennzeichnen unterschiedliche Leistungsstufen partikelfiltrierender Halbmasken. FFP1 stellt den Basisschutz innerhalb dieser Einteilung dar. FFP2 bietet ein höheres und FFP3 das höchste Schutzniveau der drei Klassen.
Eine höhere Schutzklasse kann bei gesundheitsschädlichen oder besonders feinen Partikeln erforderlich sein. Dabei ist jedoch nicht allein die Filterklasse zu betrachten. Dichtsitz, Arbeitsbelastung, Tragedauer und Atemwiderstand beeinflussen ebenfalls die sichere und praktikable Nutzung.
- FFP1: Basisschutz für geeignete geringere Aerosolbelastungen
- FFP2: höherer Schutz bei entsprechend bewerteten Partikelbelastungen
- FFP3: höchste Schutzklasse innerhalb der FFP-Einteilung
FFP1-Masken mit Ausatemventil
FFP1-Masken mit Ausatemventil führen einen Teil der ausgeatmeten Luft direkt nach außen. Dadurch können sich der Ausatemwiderstand sowie die Wärme- und Feuchtigkeitsentwicklung im Maskeninneren reduzieren. Dies kann den Tragekomfort bei körperlicher Arbeit verbessern.
Das Ventil filtert die ausgeatmete Luft in der Regel nicht in gleicher Weise wie das übrige Maskenmaterial. Bestehen Anforderungen an den Schutz der Arbeitsumgebung vor ausgeatmeten Partikeln, kann eine Maske ohne Ventil erforderlich sein.
FFP1-Masken ohne Ausatemventil
Bei einer FFP1-Maske ohne Ventil strömt sowohl die eingeatmete als auch die ausgeatmete Luft durch das Maskenmaterial. Diese Bauform ist kompakt und enthält keine beweglichen Ventilkomponenten.
Der höhere Wärme- und Feuchtigkeitsstau kann bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten den Tragekomfort beeinflussen. Die Auswahl zwischen einer Ausführung mit oder ohne Ventil richtet sich deshalb nach Arbeitsaufgabe, Tragedauer und betrieblichen Hygieneanforderungen.
Faltbare und vorgeformte FFP1-Masken
Faltbare FFP1-Masken lassen sich platzsparend lagern und entfalten sich beim Aufsetzen. Vorgeformte Modelle verfügen über einen stabilen Maskenkörper, der seine Form während der Verwendung weitgehend beibehält.
Beide Bauformen können einen geeigneten Schutz bieten, sofern sie zur Gesichtsform passen und korrekt angelegt werden. Nasenbügel, Dichtmaterial und Kopfbänder beeinflussen den Sitz an Nase, Wangen und Kinn.
- Faltmasken: kompakt verpackbar und für mobile Arbeitsplätze geeignet
- Vorgeformte Masken: formstabiler Maskenkörper
- Nasenbügel: unterstützt die Anpassung an den Nasenrücken
- Nasenpolster: kann Druckstellen und Nebenluft reduzieren
- Kopfbänder: ermöglichen eine gleichmäßige Befestigung am Kopf
Kennzeichnungen NR, R und D
Zusätzliche Kennzeichnungen informieren über bestimmte Eigenschaften der FFP1-Maske. Die Kennzeichnung NR weist darauf hin, dass die Maske für die Verwendung innerhalb einer Arbeitsschicht vorgesehen ist. R kennzeichnet unter festgelegten Bedingungen wiederverwendbare Modelle.
Die Zusatzkennzeichnung D gibt an, dass die Maske eine Prüfung mit Dolomitstaub bestanden hat. Sie bezieht sich auf das Verhalten des Atemwiderstands bei zunehmender Staubbeladung und ist nicht mit einer zusätzlichen FFP-Schutzklasse gleichzusetzen.
- NR: nicht wiederverwendbar, für eine Arbeitsschicht vorgesehen
- R: unter definierten Bedingungen wiederverwendbar
- D: Dolomitstaubprüfung bestanden
- CE-Kennzeichnung: Kennzeichnung als persönliche Schutzausrüstung gemäß den geltenden Vorgaben
Dichtsitz von FFP1-Masken
Die Schutzwirkung einer FFP1-Maske hängt nicht nur vom Filtermaterial, sondern wesentlich vom dichten Sitz ab. Die Maskenränder müssen möglichst gleichmäßig an Nase, Wangen und Kinn anliegen. Durch Leckagen kann ungefilterte Umgebungsluft am Filtermaterial vorbeiströmen.
Bart, Koteletten, Haare oder Schmuck im Bereich der Dichtlinie können die Abdichtung beeinträchtigen. Auch falsch positionierte Bänder, ein nicht angepasster Nasenbügel oder eine ungeeignete Maskengröße reduzieren die Schutzwirkung.
Passform und Tragekomfort
Gesichtsformen und Kopfgrößen unterscheiden sich. Unternehmen sollten deshalb Modelle auswählen, die den vorgesehenen Beschäftigten einen sicheren und möglichst druckfreien Sitz ermöglichen. Eine Maske darf weder dauerhaft verrutschen noch starke Druckstellen verursachen.
Für längere Einsatzzeiten sind ein ausreichend großer Maskeninnenraum, belastbare Kopfbänder und eine flexible Nasenpartie relevant. Vor jedem Einsatz sollte die FFP1-Maske entsprechend den Herstellerangaben angelegt und auf ihren Sitz geprüft werden.
Einsatzgrenzen von FFP1-Masken
FFP1-Masken filtern Partikel aus der vorhandenen Umgebungsluft. Sie stellen keine eigene Atemluft bereit und erzeugen keinen Sauerstoff. Ein Einsatz in sauerstoffarmer Atmosphäre ist daher nicht zulässig.
Die Masken schützen außerdem nicht vor Gasen und Dämpfen. Treten gasförmige Gefahrstoffe, Lösemitteldämpfe oder Mischbelastungen auf, sind geeignete Gas- oder Kombinationsfilter beziehungsweise andere Atemschutzsysteme erforderlich.
Auch bei unbekannter Stoffart, unbekannter Konzentration oder unmittelbar lebensbedrohlichen Bedingungen dürfen FFP1-Masken nicht eingesetzt werden. In solchen Situationen sind entsprechend geeignete und gegebenenfalls umluftunabhängige Atemschutzgeräte erforderlich.
FFP1-Masken und technische Staubschutzmaßnahmen
Atemschutz ist nicht die einzige Maßnahme zur Verringerung einer Staubbelastung. Staubarme Arbeitsverfahren, geschlossene Systeme, Absaugungen und eine geeignete Arbeitsplatzlüftung haben grundsätzlich Vorrang. FFP1-Masken ergänzen diese Maßnahmen, wenn ein verbleibendes Risiko besteht und die Schutzklasse für die Restbelastung ausreicht.
Arbeitsbereiche sollten außerdem so organisiert werden, dass freigesetzter Staub nicht unnötig verteilt oder von unbeteiligten Personen eingeatmet wird. Trockenes Abkehren oder Abblasen kann die Staubkonzentration erhöhen und sollte durch geeignete Reinigungsverfahren ersetzt werden.
Kombination mit Schutzbrille und weiterer PSA
Bei staubenden Arbeiten kann zusätzlich eine Schutzbrille oder ein Gesichtsschutz erforderlich sein. Maske und Brille müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass die Brillenfassung den Dichtsitz nicht beeinträchtigt.
Ausgeatmete Luft kann bei ungeeigneter Passform in Richtung der Sichtscheiben strömen und diese beschlagen lassen. Eine sorgfältig angepasste Nasenpartie und geeignete Brillenbeschichtungen können die Sichtbedingungen verbessern. Auch Schutzhelm und Gehörschutz dürfen die Maskenbänder nicht verschieben.
Auswahl geeigneter FFP1-Masken
Die Auswahl einer FFP1-Maske setzt voraus, dass Art und Konzentration der Partikel bekannt sind und die Schutzklasse für die ermittelte Belastung ausreicht. Zusätzlich sind Arbeitsdauer, körperliche Belastung, Gesichtsform und weitere persönliche Schutzausrüstung zu berücksichtigen.
- Partikelart: Eigenschaften und mögliche Gesundheitsgefährdung bestimmen
- Konzentration: Belastung am Arbeitsplatz fachlich bewerten
- Schutzklasse: Eignung von FFP1 anhand der Gefährdungsbeurteilung prüfen
- Bauform: faltbare oder vorgeformte Ausführung auswählen
- Ventil: Wärmeentwicklung und Anforderungen an die Ausatemluft berücksichtigen
- Passform: Größe, Nasenbereich und Bänderung kontrollieren
- Kennzeichnung: FFP-Klasse, NR-, R- und D-Angaben beachten
- Kompatibilität: Zusammenspiel mit Schutzbrille, Helm und Gehörschutz prüfen
Tragedauer und Maskenwechsel
Die mögliche Tragedauer wird durch Arbeitsbelastung, Atemwiderstand, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Staubkonzentration beeinflusst. Ein zunehmender Atemwiderstand, sichtbare Verschmutzung, Beschädigungen oder nachlassender Dichtsitz machen einen Wechsel erforderlich.
Als NR gekennzeichnete FFP1-Masken sind nicht für eine Verwendung über mehrere Arbeitsschichten vorgesehen. Sie dürfen nicht gewaschen, ausgeblasen oder entgegen den Herstellerangaben aufbereitet werden.
Lagerung und Entsorgung
Unbenutzte FFP1-Masken sollten trocken, sauber und in ihrer Originalverpackung gelagert werden. Feuchtigkeit, Staub, starke Hitze und direkte Sonneneinstrahlung können Material und Bänderung beeinträchtigen.
Verwendete Masken sind entsprechend der vorhandenen Kontamination und den betrieblichen Vorgaben zu entsorgen. Sie sollten nicht offen in sauberen Bereichen, Werkzeugkoffern oder Fahrzeugkabinen abgelegt werden.
FFP1-Masken als Basisschutz gegen geeignete Partikelbelastungen
FFP1-Masken bieten eine kompakte Atemschutzlösung für fachlich bewertete Arbeitsbereiche mit geringer Belastung durch geeignete feste und flüssige Aerosole. Unterschiedliche Bauformen, Bänderungen und Ventilausführungen ermöglichen eine Anpassung an verschiedene Tätigkeiten.
FFP1-Atemschutzmasken verbinden grundlegende Partikelfilterung mit kompakter Bauform und arbeitsgerechter Handhabung, sofern ihre Schutzleistung für die konkret ermittelte Gefährdung ausreicht.
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Feinstaubmaske FFP1 >>NR
FFP1 NR partikelfiltrierende Feinstaubmasken ohne Ausatmungsventil, mit Nasenbügel, schützt bis zum 4-fachen de AGW-Wertes, nicht wiederverwendbar (NR = non reusable), latexfrei lt. Angabe des Herstellers VE: 12 Boxen á 20 Stück. Die Schutzstufe FFP1 schützt bis zum 4-fachen des AGW-Wertes. Die Masken sind nicht wiederverwendbar (non reusable). Wenn filtrierende Halbmasken mit einem D gekennzeichnet sind, haben diese die Dolomitstaubprüfung bestanden und sind daher zur Nutzung in einer sehr staubigen Umgebung geeignet. Je nach Klassifizierung bieten Feinstaubmasken Schutz vor schädlichen Gasen und Dämpfen, vor Partikeln und beißenden und unangenehmen Gerüchen. Behörden/Organisationen, Druckindustrie, Gartenbau, Gastronomie, Bau, Straßenbau, Elektroindustrie, Entsorgungsbetriebe, Fahrzeugbau, Flugzeugbau, Forst-/Garten-/Agrarwirtschaft, Gebäudereinigung, Handwerk, Klimatechnik, Maschinenbau|Metallverarbeitend