-
Produkte
- Arbeitssicherheit/ PSA
-
Arbeitskleidung/ Berufskleidung
- Frauen Arbeitskleidung Damen
- Arbeitsoberteile
- Arbeitshosen
- Arbeitsoveralls / Arbeitskombi
- Funktionsunterwäsche
- Caps & Mützen
- Schürzen
- Accessoires
- Business-Kleidung
- Corporate Wear/ Firmenkleidung
- Outdoor
- Uniform/ Dienstbekleidung
- Brandbegrenzungsdecke / Löschdecke
- Sport und Freizeit/ Teamsportkleidung
- Arbeitsschuhe
- Erste Hilfe
- Branchen/ Berufsgruppen
- Service
- Angebote / Aktuelles
- Fair Workwear
Arbeitskittel / Arbeitsmäntel
Arbeitskittel und Arbeitsmäntel schützen die darunter getragene Kleidung vor Verschmutzungen und unterstützen ein einheitliches Bekleidungskonzept in Industrie, Handwerk, Labor, Werkstatt und technischen Betriebsbereichen. Die längere Schnittform deckt Oberkörper, Hüfte und je nach Modell einen Teil der Beine ab. Gleichzeitig ermöglichen Seitenschlitze, Bewegungsfalten und ergonomisch ausgeführte Ärmel eine für den jeweiligen Arbeitsplatz geeignete Bewegungsfreiheit.
Ein Arbeitsmantel kann abhängig von Material, Schnitt und Ausstattung als klassische Berufsbekleidung oder als zertifizierte Schutzkleidung ausgeführt sein. Gewöhnliche Kittel dienen vor allem dem Schutz der Privat- beziehungsweise Unterbekleidung und der betrieblichen Hygiene. Modelle mit geprüften Schutzfunktionen können dagegen für definierte Gefährdungen vorgesehen sein. Maßgeblich sind die Produktkennzeichnung, die Herstellerinformationen und die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.
Arbeitskittel und Arbeitsmäntel für gewerbliche Einsatzbereiche
Arbeitsmäntel werden in zahlreichen Branchen eingesetzt. In Werkstätten und Produktionsbetrieben schützen sie die darunterliegende Bekleidung vor Staub, Schmutz, Ölen und nicht gefährlichen Arbeitsstoffen. In Laboren unterstützen sie die organisatorische Trennung zwischen Arbeits- und Privatkleidung. In technischen Servicebereichen bieten sie Stauraum für Schreibgeräte, Messmittel und kleinere Arbeitsutensilien.
Die Begriffe Arbeitskittel und Arbeitsmantel werden teilweise gleichbedeutend verwendet. Häufig bezeichnet der Kittel eine leichtere, funktionale Ausführung, während ein Mantel länger oder aus einem festeren Gewebe gefertigt sein kann. Eine verbindliche Abgrenzung ergibt sich daraus jedoch nicht. Entscheidend sind Länge, Material, Verschluss, Passform und die für das jeweilige Modell angegebenen Eigenschaften.
- Abdeckung: Schutz von Oberkörper, Hüfte und Teilen der Beine vor betriebsüblichen Verschmutzungen
- Material: Baumwolle, Polyester-Baumwoll-Mischgewebe, Polyester oder spezielle Funktionsgewebe
- Verschluss: Druckknöpfe, Knopfleiste, verdeckte Druckknöpfe oder Reißverschluss
- Taschen: Brust-, Seiten- und Innentaschen für Schreibgeräte, Dokumente und kleinere Arbeitsmittel
- Passform: Damen-, Herren- und Unisex-Schnitte für unterschiedliche Körperformen und Bekleidungsschichten
- Ärmel: Langarmmodelle mit geradem Abschluss, Bündchen oder verstellbarer Weite
- Einsatzbereiche: Labor, Werkstatt, Industrie, Fertigung, Qualitätskontrolle, Ausbildung und technischer Service
Berufskittel als Bestandteil betrieblicher Arbeitskleidung
Ein Berufskittel ist auf wiederkehrende Arbeitsabläufe und regelmäßige Pflege ausgelegt. Im Vergleich zu einem Freizeitmantel stehen robuste Nähte, funktionale Taschen und eine ausreichende Bewegungsweite im Vordergrund. Je nach Tätigkeit kommen leichte Gewebe für Innenbereiche oder festere Materialien für mechanisch stärker beanspruchte Arbeitsplätze zum Einsatz.
Als Arbeitskleidung Kittel unterstützt das Kleidungsstück eine klare Zuordnung zu Abteilungen, Tätigkeitsbereichen oder Funktionen. Unterschiedliche Farben können beispielsweise zur Kennzeichnung von Produktion, Qualitätssicherung, Wartung, Ausbildung oder Besuchspersonal verwendet werden. Dabei ist zu beachten, dass die Farbe allein keine Schutzwirkung oder hygienische Eignung nachweist.
Für Arbeitsplätze mit häufigem Kontakt zu Maschinen und Werkstücken sind verdeckte Verschlüsse zweckmäßig. Sie reduzieren freiliegende Knöpfe und harte Bauteile an der Vorderseite. Dies kann sowohl das Hängenbleiben als auch Kratzer an empfindlichen Oberflächen verringern. Bei Maschinen mit Einzugsstellen müssen Schnitt und Ausstattung zusätzlich auf die konkrete Gefährdung abgestimmt werden.
Arbeitsmantel für Werkstatt, Fertigung und Industrie
Ein Arbeitsmantel für Werkstatt und Fertigung benötigt ein belastbares Obermaterial und eine arbeitsgerechte Schnittführung. Seitenschlitze oder Bewegungsfalten erleichtern das Gehen, Bücken und Arbeiten an Werkbänken. Eine ausreichende Rückenweite unterstützt Tätigkeiten mit nach vorn geführten Armen, etwa bei Montage-, Prüf- und Wartungsarbeiten.
In industriellen Bereichen werden Arbeitsmäntel unter anderem in der Qualitätssicherung, Materialprüfung, Feinmechanik, Elektronikfertigung und technischen Instandhaltung eingesetzt. Für Arbeiten an empfindlichen Produkten können verdeckte Druckknöpfe, innenliegende Taschen oder metallfreie Verschlusssysteme relevant sein. Die konkrete Ausstattung richtet sich nach den betrieblichen Prozessen.
- Werkstatt: Schutz der Unterbekleidung vor Staub, Schmierstoffen und betriebsüblichen Verschmutzungen
- Fertigung: einheitliche Bekleidung für Montage, Prüfung und Materialbereitstellung
- Qualitätssicherung: Taschen für Schreibgeräte, Prüfmittel und Dokumentation
- Feinmechanik: verdeckte Verschlüsse zum Schutz empfindlicher Oberflächen
- Elektronik: je nach Arbeitsplatz speziell geprüfte elektrostatisch ableitfähige Ausführungen
- Ausbildung: robuste Kittel für Werkunterricht, technische Schulungen und betriebliche Lehrwerkstätten
Laborkittel für Forschung, Prüfung und Ausbildung
Ein Laborkittel wird in chemischen, biologischen, medizinischen und technischen Laborbereichen eingesetzt. Er unterstützt die Trennung zwischen Arbeitskleidung und privater Bekleidung und schützt die darunterliegenden Textilien vor nicht unmittelbar gefährlichen Verschmutzungen. Ein gewöhnlicher weißer Laborkittel stellt jedoch nicht automatisch Chemikalienschutzkleidung oder persönliche Schutzausrüstung dar.
Für die Auswahl sind die im Labor verwendeten Stoffe, Mengen und Verfahren maßgeblich. Bei Tätigkeiten mit gefährlichen Chemikalien, biologischen Arbeitsstoffen, offener Flamme oder elektrostatischen Risiken muss geprüft werden, welche Schutzfunktion erforderlich ist. Je nach Gefährdung kann ein speziell zertifizierter Labormantel notwendig sein. Handschuhe, Augen- und Gesichtsschutz sowie weitere persönliche Schutzausrüstung werden dadurch nicht ersetzt.
Typische Laborkittel verfügen über einen hoch schließenden Kragen, lange Ärmel und einen schnell zu öffnenden Frontverschluss. Druckknöpfe lassen sich bei einer Kontamination häufig schneller öffnen als klassische Knöpfe. Ärmelbündchen reduzieren das Risiko, dass weite Ärmel in Arbeitsbereiche hineinragen. Die konkrete Ausführung muss zum Laborprozess passen.
- Länge: ausreichende Abdeckung des Oberkörpers und der oberen Beinbereiche
- Ärmel: lange Ausführung, teilweise mit elastischen oder verstellbaren Bündchen
- Frontverschluss: Druckknöpfe oder verdeckte Verschlusssysteme für schnelles Ablegen
- Kragen: Revers-, Steh- oder Umlegekragen abhängig von Modell und Schutzkonzept
- Taschen: Brust- und Seitentaschen, sofern diese für die Laborabläufe geeignet sind
- Material: Baumwolle, Mischgewebe oder speziell ausgerüstete Schutzmaterialien
- Verwendung: Forschung, Analytik, Qualitätsprüfung, Ausbildung und technische Laborarbeiten
Berufsmantel und Labormantel richtig unterscheiden
Ein Berufsmantel ist ein Oberbegriff für längere Kleidungsstücke, die bei beruflichen Tätigkeiten getragen werden. Dazu gehören unter anderem Arbeitsmäntel für Werkstätten, Kittel für Ausbildung und Service sowie Labormäntel für Forschung und Qualitätskontrolle. Aus der Bezeichnung allein lässt sich keine konkrete Schutzwirkung ableiten.
Ein Labormantel kann als einfache Berufsbekleidung Kittel oder als speziell geprüfte Schutzkleidung ausgeführt sein. Bei der Beschaffung sind daher Materialzusammensetzung, Gewebegewicht, Pflegeverfahren, Verschlussart und mögliche Zertifizierungen zu vergleichen. Ein hoher Baumwollanteil bedeutet beispielsweise nicht automatisch, dass ein Kittel gegen Hitze, Flammen oder Chemikalien zertifiziert ist.
Ebenso stellen antistatische Produktbezeichnungen ohne ausgewiesene Norm und Herstellerdokumentation keinen Nachweis einer elektrostatischen Schutzfunktion dar. Für ESD-Schutzzonen und explosionsgefährdete Bereiche gelten unterschiedliche Anforderungen, die nicht allein durch die optische Ausführung eines Kittels erfüllt werden.
Materialien für Arbeitskittel und Arbeitsmäntel
Das Material beeinflusst Strapazierfähigkeit, Tragekomfort, Trocknungsverhalten und Pflegeeigenschaften. Baumwolle besitzt eine textile Haptik und kann Feuchtigkeit aufnehmen. Polyester ist formbeständig, trocknet vergleichsweise schnell und unterstützt eine pflegeleichte Verarbeitung. Mischgewebe kombinieren Eigenschaften beider Faserarten und werden deshalb häufig für gewerblich genutzte Arbeitsmäntel eingesetzt.
Für warme Innenbereiche eignen sich leichtere Gewebe, sofern die erforderliche mechanische Belastbarkeit gegeben ist. Bei häufigem Kontakt mit rauen Oberflächen können festere Stoffe und verstärkte Nähte erforderlich sein. In hygienisch sensiblen Bereichen sind zusätzlich die vorgesehenen Waschtemperaturen und die Eignung für gewerbliche Waschverfahren zu berücksichtigen.
- Baumwolle: saugfähige Naturfaser mit textiler Oberfläche
- Polyester: formstabiles und schnell trocknendes Fasermaterial
- Mischgewebe: abgestimmte Verbindung von Trage-, Pflege- und Verschleißeigenschaften
- Gewebegewicht: Auswahl entsprechend Raumtemperatur, Belastung und gewünschter Abdeckung
- Oberflächenausrüstung: modellabhängige Eigenschaften wie Schmutzabweisung oder elektrostatische Ableitfähigkeit
- Industriewäsche: nur bei ausdrücklich ausgewiesener Eignung für das verwendete Waschverfahren
Verschlüsse und Taschenausstattung
Die Verschlussart eines Arbeitskittels muss zum Arbeitsplatz passen. Druckknöpfe ermöglichen ein schnelles Öffnen und Schließen. Verdeckte Druckknöpfe reduzieren freiliegende Bauteile an der Vorderseite. Reißverschlüsse sorgen für einen gleichmäßigen Verschluss, können jedoch bei bestimmten Tätigkeiten oder Kontaminationsrisiken weniger zweckmäßig sein.
Aufgesetzte Seitentaschen bieten leicht zugänglichen Stauraum. Brusttaschen eignen sich für Schreibgeräte, Ausweise oder kleine Dokumente. Bei Arbeiten an Maschinen ist zu prüfen, ob Tascheninhalte, Stiftschlaufen oder offene Eingriffe ein Risiko darstellen. In Laborbereichen dürfen keine Gegenstände mitgeführt werden, die eine Kontamination verbreiten oder Arbeitsabläufe behindern können.
Seitliche Durchgriffe ermöglichen den Zugriff auf darunterliegende Hosentaschen. Dabei handelt es sich jedoch nicht immer um verschließbare Taschen. Für Tätigkeiten mit Flüssigkeiten, Stäuben oder kontaminierten Materialien können offene Durchgriffe ungeeignet sein. Die Ausstattung ist daher anhand der vorgesehenen Nutzung zu bewerten.
Arbeitskittel Damen mit angepasster Schnittführung
Ein Arbeitskittel Damen berücksichtigt typischerweise eine auf weibliche Körperproportionen abgestimmte Schnittführung. Abnäher, Taillierung und angepasste Schulterweiten können den Sitz verbessern. Gleichzeitig muss ausreichend Bewegungsraum für darunter getragene Kleidung sowie für Greif-, Hebe- und Bückbewegungen erhalten bleiben.
Eine starke Taillierung ist nicht für jeden Arbeitsplatz zweckmäßig. In Laboren, Werkstätten und Produktionsbereichen dürfen Passformelemente die Beweglichkeit oder das schnelle Ablegen des Kittels nicht beeinträchtigen. Maßgeblich sind daher nicht nur die Konfektionsgröße, sondern auch Ärmellänge, Rückenweite, Kittellänge und die vorgesehene Bekleidungsschicht.
Arbeitskittel Herren und Unisex-Ausführungen
Ein Arbeitskittel Herren besitzt häufig eine geradere Schnittform und eine größere Schulter- beziehungsweise Rückenweite. Herrenmodelle stehen in unterschiedlichen Längen und Größen zur Verfügung. Für Beschäftigte mit langen Armen oder breitem Schulterbereich sind die Maßtabellen des Herstellers zu berücksichtigen.
Unisex-Arbeitskittel vereinfachen die betriebliche Bevorratung, passen jedoch nicht jeder Körperform gleichermaßen. Eine abgestufte Größenauswahl ist erforderlich, damit Ärmel, Schulterpartie und Mantellänge arbeitsgerecht sitzen. Zu weite Modelle können an Bauteilen hängen bleiben, während zu enge Kittel Bewegungen einschränken und unter Spannung stehende Verschlüsse verursachen.
- Schulterweite: ausreichend für nach vorn und über Kopf geführte Armbewegungen
- Ärmellänge: Abdeckung bis zum Handgelenk ohne störenden Materialüberschuss
- Rückenweite: Bewegungsreserve für sitzende, gebückte und montierende Tätigkeiten
- Mantellänge: Abstimmung auf Arbeitsplatz, Körpergröße und erforderliche Abdeckung
- Unterbekleidung: Platzbedarf für Shirts, Pullover oder weitere Funktionsschichten berücksichtigen
Arbeitskittel als Arbeitskleidung oder persönliche Schutzausrüstung
Nicht jeder Arbeitskittel ist Schutzkleidung. Gewöhnliche Arbeitskleidung dient hauptsächlich dem Schutz der privaten Bekleidung und einem einheitlichen betrieblichen Erscheinungsbild. Persönliche Schutzausrüstung ist dagegen für den Schutz gegen definierte Risiken konzipiert, geprüft und entsprechend gekennzeichnet.
Für zertifizierte Schutzkleidung kann DIN EN ISO 13688 allgemeine Anforderungen an Ergonomie, Größenkennzeichnung, Unschädlichkeit, Alterung, Kompatibilität und Herstellerinformationen festlegen. Die Norm beschreibt jedoch keine eigenständige Schutzleistung und wird mit einer risikospezifischen Norm kombiniert.
Bei begrenztem Kontakt mit flüssigen Chemikalien können je nach Gefährdung Kittel oder Mäntel nach DIN EN 13034 relevant sein. Teilkörperschutz wird dabei gegebenenfalls mit der Kennzeichnung PB [6] ausgewiesen. Für elektrostatisch ableitfähige Schutzkleidung kann DIN EN 1149-5 maßgeblich sein. Kleidung gegen Hitze und Flammen kann abhängig vom Einsatzbereich unter DIN EN ISO 11612 fallen. Eine Norm darf nur dann angegeben werden, wenn das konkrete Produkt entsprechend geprüft und gekennzeichnet ist.
- Arbeitskleidung: Schutz der Unterbekleidung und Unterstützung betrieblicher Bekleidungsvorgaben
- Schutzkleidung: geprüfte Schutzfunktion gegen eine definierte Gefährdung
- DIN EN ISO 13688: allgemeine Anforderungen in Verbindung mit risikospezifischen Schutzkleidungsnormen
- DIN EN 13034: begrenzte Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien bei entsprechend zertifizierten Modellen
- DIN EN 1149-5: Material- und Konstruktionsanforderungen an elektrostatisch ableitfähige Schutzkleidung
- DIN EN ISO 11612: Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen bei ausgewiesener Zertifizierung
Arbeitsmäntel anhand des Einsatzbereichs auswählen
Die Auswahl geeigneter Arbeitsmäntel richtet sich nach den tatsächlichen Arbeitsbedingungen. Für leichte Kontroll- und Dokumentationstätigkeiten kann ein dünnes Mischgewebe ausreichend sein. Bei Werkstattarbeiten sind häufig robustere Stoffe und verdeckte Verschlüsse zweckmäßig. In Laboren stehen Abdeckung, schnelles Ablegen und die Kompatibilität mit weiterer Schutzausrüstung im Vordergrund.
Bei chemischen, thermischen, biologischen oder elektrostatischen Gefährdungen ist eine Gefährdungsbeurteilung erforderlich. Die Auswahl darf in diesen Fällen nicht ausschließlich anhand von Farbe, Materialbezeichnung oder Produktname erfolgen. Zu prüfen sind insbesondere die ausgewiesene Norm, Leistungsstufe, bestimmungsgemäße Verwendung und zulässige Pflege.
- Tätigkeit: Labor-, Prüf-, Montage-, Service- oder Werkstattarbeit eindeutig bestimmen
- Verschmutzung: Art und Intensität der zu erwartenden Verunreinigung berücksichtigen
- Gefährdung: chemische, thermische, biologische, mechanische und elektrostatische Risiken bewerten
- Material: Gewebeart und Flächengewicht auf Belastung und Raumtemperatur abstimmen
- Verschluss: schnelles Ablegen, Oberflächenschutz und Maschinenrisiken einbeziehen
- Passform: Bewegungsfreiheit und ausreichende Abdeckung sicherstellen
- Pflege: Waschverfahren, Trocknung und mögliche Industriewäsche berücksichtigen
Hygiene und organisatorische Trennung
In Labor-, Prüf- und Produktionsbereichen kann eine organisatorische Trennung von Arbeits- und Privatkleidung erforderlich sein. Arbeitskittel sollten ausschließlich in den vorgesehenen Bereichen getragen und entsprechend den betrieblichen Vorgaben aufbewahrt werden. Kontaminierte Mäntel dürfen nicht in Pausenräume, Büros oder Privatbereiche verschleppt werden.
Für hygienisch sensible Bereiche können farbliche Kennzeichnungen, personengebundene Ausgaben und definierte Wechselintervalle sinnvoll sein. Die Festlegung richtet sich nach Branche, Tätigkeit und Hygienekonzept. Ein optisch sauberer Kittel ist nicht zwangsläufig hygienisch oder frei von gefährlichen Stoffen.
Stark verschmutzte oder kontaminierte Berufskittel müssen entsprechend der Stoffart und den betrieblichen Anweisungen behandelt werden. Bei Gefahrstoffen ist eine private Reinigung in der Regel nicht geeignet. Die fachgerechte Aufbereitung muss so organisiert sein, dass Beschäftigte, Reinigungspersonal und weitere Bereiche nicht gefährdet werden.
Reinigung und Pflege von Arbeitskitteln
Die zulässige Reinigung richtet sich nach Material, Farbausrüstung, Verschlüssen und möglicher Schutzfunktion. Angaben zu Waschtemperatur, Trocknung, Bügeln und chemischer Reinigung sind dem Pflegeetikett zu entnehmen. Hohe Waschtemperaturen dürfen nur eingesetzt werden, wenn das Kleidungsstück dafür freigegeben ist.
Bei zertifizierter Schutzkleidung können ungeeignete Waschmittel, Weichspüler oder Trocknungsverfahren die Schutzfunktion beeinträchtigen. Auch die Zahl zulässiger Waschzyklen kann begrenzt sein. Veränderungen der Größe, beschädigte Verschlüsse, offene Nähte und abgenutzte Gewebebereiche müssen bei der betrieblichen Kontrolle berücksichtigt werden.
- Pflegeetikett beachten: Waschtemperatur und Trocknungsverfahren einhalten
- Taschen entleeren: Arbeitsmittel, Stifte und Dokumente vor der Reinigung entfernen
- Verschlüsse schließen: Druckknöpfe und Reißverschlüsse entsprechend den Pflegeangaben behandeln
- Kontamination trennen: belastete Kleidung nicht zusammen mit privater Wäsche reinigen
- Schutzfunktion kontrollieren: zertifizierte Modelle nach Herstellerangaben prüfen und aufbereiten
- Beschädigungen bewerten: offene Nähte, Risse und defekte Verschlüsse fachgerecht instand setzen oder den Kittel austauschen
Häufige Fragen zu Arbeitskitteln und Arbeitsmänteln
Was ist der Unterschied zwischen Arbeitskittel und Arbeitsmantel?
Die Begriffe werden häufig gleichbedeutend verwendet. Arbeitsmäntel können länger oder aus einem festeren Material gefertigt sein. Für die Auswahl sind jedoch die tatsächliche Länge, Ausstattung, Materialqualität und mögliche Schutzfunktion entscheidend.
Ist jeder Laborkittel Schutzkleidung?
Nein. Ein gewöhnlicher Laborkittel schützt in erster Linie die darunterliegende Bekleidung vor Verschmutzungen. Eine Schutzwirkung gegen Chemikalien, Flammen, biologische Arbeitsstoffe oder elektrostatische Risiken muss ausdrücklich geprüft und gekennzeichnet sein.
Welches Material eignet sich für einen Berufskittel?
Die Auswahl hängt vom Einsatzbereich ab. Baumwolle ist saugfähig, Polyester formstabil und schnell trocknend. Mischgewebe verbinden unterschiedliche Materialeigenschaften und werden häufig für regelmäßig gewaschene Berufsbekleidung eingesetzt.
Wann sind verdeckte Druckknöpfe sinnvoll?
Verdeckte Druckknöpfe eignen sich für Arbeiten an empfindlichen Oberflächen und können freiliegende Verschlussteile reduzieren. In Laboren ermöglichen Druckknöpfe außerdem ein vergleichsweise schnelles Ablegen des Kittels.
Was unterscheidet Arbeitskittel Damen und Arbeitskittel Herren?
Damenmodelle besitzen häufig eine stärker angepasste Taillen-, Brust- und Hüftweite. Herrenmodelle sind meist gerader geschnitten und bieten mehr Schulterweite. Unabhängig von der Bezeichnung sind die individuellen Körpermaße und die erforderliche Bewegungsfreiheit maßgeblich.
Darf ein Arbeitskittel privat gewaschen werden?
Bei gewöhnlicher, nicht kontaminierter Arbeitskleidung richtet sich dies nach den betrieblichen Vorgaben. Mit Gefahrstoffen oder biologischen Arbeitsstoffen verunreinigte Kittel dürfen nicht ohne geeignetes Aufbereitungsverfahren privat gereinigt werden.
Wann muss ein Arbeitsmantel ausgetauscht werden?
Ein Austausch ist erforderlich, wenn Risse, offene Nähte, defekte Verschlüsse oder starke Verschmutzungen die sichere Verwendung beeinträchtigen. Bei Schutzkleidung sind zusätzlich die Herstellerangaben, Pflegezyklen und die ausgewiesene Schutzfunktion zu berücksichtigen.
Kann ein Arbeitskittel vor Chemikalien schützen?
Nur entsprechend geprüfte und gekennzeichnete Modelle bieten eine definierte Chemikalienschutzleistung. Ein herkömmlicher Baumwoll- oder Mischgewebekittel darf nicht mit zertifizierter Chemikalienschutzkleidung gleichgesetzt werden.
Arbeitskittel und Arbeitsmäntel verbinden eine arbeitsgerechte Abdeckung mit funktionalen Verschlüssen, geeigneten Taschen und branchenspezifischen Materialeigenschaften für Labor, Industrie, Werkstatt und technische Betriebsbereiche.
Produkte filtern
Berufsmantel "basic"
Reverskragen. Verdeckte Knopfleiste. 1 aufgesetzte Brusttasche links. 1 aufgesetzte Brusttasche für Handy mit Klett und abgeteilter Stifttasche rechts. 1 Innentasche rechts. 2 aufgesetzte Seitentaschen, verstärkt.
Berufsmantel "classic"
Reverskragen. Verdeckte Knopfleiste. 1 aufgesetzte Brusttasche links, verstärkt. 2 aufgesetzte Seitentaschen, verstärkt.