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UV Hautschutz
UV-Hautschutz für gewerbliche Außenarbeiten
UV-Hautschutz umfasst geeignete Maßnahmen und Produkte, die Beschäftigte bei regelmäßigen Arbeiten unter freiem Himmel vor intensiver ultravioletter Strahlung schützen. Besonders betroffen sind Arbeitsbereiche im Baugewerbe, Garten- und Landschaftsbau, in der Landwirtschaft, Logistik, Montage, Instandhaltung sowie bei kommunalen und technischen Außendiensten.
Ein wirksames Schutzkonzept kombiniert organisatorische Maßnahmen mit geeigneter UV-Schutzkleidung, Kopfbedeckungen, UV-Schutzbrillen und Sonnenschutzmitteln für unbedeckte Hautpartien. Die konkrete Ausstattung richtet sich nach Dauer und Intensität der Sonneneinstrahlung, der jeweiligen Tätigkeit und den betrieblichen Arbeitsbedingungen.
Sonnenschutzmittel für unbedeckte Hautstellen
Sonnenschutzmittel ergänzen den textilen UV-Hautschutz an Körperstellen, die nicht vollständig durch Kleidung bedeckt werden können. Dazu gehören insbesondere Gesicht, Ohren, Hals, Hände und gegebenenfalls Unterarme. Für gewerbliche Außenarbeiten sind Produkte mit hohem oder sehr hohem Lichtschutzfaktor, breitem Schutzspektrum und guter Beständigkeit gegenüber Schweiß zweckmäßig.
Die Schutzwirkung hängt wesentlich von der aufgetragenen Menge und der regelmäßigen Erneuerung ab. Sonnenschutzmittel sollten vor Arbeitsbeginn gleichmäßig aufgetragen und während des Arbeitstages entsprechend den Herstellerangaben erneut verwendet werden. Starkes Schwitzen, Abrieb durch Kleidung oder Handtücher und Hautkontakt mit Wasser können die Schutzwirkung vermindern.
UV-Hautschutz für Gesicht, Ohren und Nacken
Gesicht, Ohren und Nacken gehören zu den besonders häufig exponierten Körperbereichen. Ein breitkrempiger Hut oder eine UV-Mütze mit Nackenschutz kann die direkte Sonneneinstrahlung auf diese Bereiche reduzieren. Für Arbeitsplätze mit Schutzhelmpflicht sind ausschließlich geeignete und freigegebene Nackenschutzlösungen zu verwenden.
Freiliegende Hautpartien sollten zusätzlich mit einem geeigneten Sonnenschutzmittel geschützt werden. Auch bei bewölktem Himmel kann eine relevante UV-Belastung bestehen. Der Schutzbedarf richtet sich daher nicht allein nach der wahrgenommenen Wärme oder sichtbaren Sonneneinstrahlung.
UV-Hautschutz für verschiedene Branchen
Die Anforderungen an den UV-Hautschutz unterscheiden sich abhängig von Tätigkeit, Einsatzdauer und Arbeitsumgebung. Beschäftigte auf offenen Baustellen benötigen häufig eine andere Kombination von Schutzmaßnahmen als Mitarbeitende in der Landwirtschaft, im Straßenbau oder in der Außenlogistik.
- Baugewerbe: UV-Schutzkleidung, Helm-Nackenschutz, Schutzbrille und Sonnenschutzmittel
- Landwirtschaft: großflächige Hautabdeckung und atmungsaktive Kleidung für lange Außeneinsätze
- Garten- und Landschaftsbau: bewegungsfreundliche UV-Kleidung und Kopfschutz mit breiter Abdeckung
- Logistik und Betriebshöfe: Kombination aus UV-Schutz und hoher Sichtbarkeit
- Kommunale Dienste: wetterangepasste Schutzkleidung für wechselnde Tätigkeiten im Freien
- Montage und Instandhaltung: kompatible Ausstattung für Arbeiten mit zusätzlicher persönlicher Schutzausrüstung
Hautschutzprodukte für den betrieblichen Einsatz
Für Unternehmen ist eine standardisierte Auswahl geeigneter Hautschutzprodukte zweckmäßig. Neben der Schutzwirkung sind Hautverträglichkeit, einfache Anwendung, Gebindegröße und hygienische Bereitstellung zu berücksichtigen. Spendersysteme ermöglichen eine kontrollierte und gut zugängliche Ausgabe an zentralen Arbeitsbereichen.
Für wechselnde Einsatzorte eignen sich kleinere Gebinde, Tuben oder mobile Spenderlösungen. Bei stark verschmutzenden Tätigkeiten sollte außerdem geprüft werden, ob das Sonnenschutzmittel mit eingesetzten Hautreinigungs- und Hautpflegeprodukten kompatibel ist.
- Schutzwirkung: geeigneter Lichtschutzfaktor und breites UV-Schutzspektrum
- Beständigkeit: auf Schweiß, Wasser und mechanischen Abrieb abgestimmte Formulierung
- Hautverträglichkeit: Eignung für häufige Anwendung und unterschiedliche Hauttypen
- Bereitstellung: Spender, Tuben oder mobile Gebinde passend zum Arbeitsplatz
- Anwendung: gleichmäßiges Auftragen und regelmäßige Erneuerung ermöglichen
Pflege und Kontrolle von UV-Schutzprodukten
UV-Schutzkleidung sollte entsprechend den Pflegehinweisen gereinigt werden. Beschädigte, ausgedünnte oder stark gedehnte Textilien können ihre vorgesehene Schutzwirkung verlieren. Auch Kopfbedeckungen und Schutzbrillen sollten regelmäßig auf Materialschäden, Verformungen und Verschleiß kontrolliert werden.
Sonnenschutzmittel sind gemäß den Herstellerangaben zu lagern. Direkte Hitze, starke Sonneneinstrahlung oder eine Nutzung über das angegebene Verwendungsdatum hinaus können die Produkteigenschaften beeinträchtigen. Angebrochene Gebinde sollten hygienisch verschlossen und bei erkennbaren Veränderungen ersetzt werden.
UV-Hautschutz als Bestandteil des Arbeitsschutzes
Ein systematischer UV-Hautschutz verbindet technische, organisatorische und persönliche Maßnahmen. UV-Schutzkleidung deckt große Hautflächen ab, während Kopfbedeckungen, Schutzbrillen und Sonnenschutzmittel besonders exponierte oder unbedeckte Bereiche schützen.
Professioneller UV-Hautschutz unterstützt Unternehmen dabei, Beschäftigte bei Außenarbeiten bedarfsgerecht auszustatten und die Belastung durch natürliche ultraviolette Strahlung nachhaltig zu reduzieren.
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