-
Produkte
-
Arbeitssicherheit/ PSA
- Absturzsicherung
- Arbeitskleidung mit UV-Schutz
- Anstosskappen/Schutzhelme
- Atemschutz
- Brillen/Schutzbrillen
- Desinfektion
- Einwegprodukte
- ESD-Kleidung
- Forstschutz
- Gehörschutz
-
Handschutz/ Arbeitshandschuhe
-
Anwendungsgebiet Handschuhe
- Medizinische & Gastronomie-Handschuhe
- Chemikalienschutzhandschuhe
- ESD Handschuhe
- Touchscreen Handschuhe
- Schweisserhandschuhe
- Hitzeschutzhandschuhe Backhandschuhe
- Entsorgung & Recycling Handschuhe
- Gartenhandschuhe
- wasserdichte Handschuhe wetterfest
- Winter Arbeitshandschuhe
- Allroundhandschuhe
- Mechanikerhandschuhe
- Montagehandschuhe
- Backhandschuh/Ofenhandschuh
- Schnittschutzhandschuhe
- Trägermaterial Handschuhe
-
Anwendungsgebiet Handschuhe
- Hautschutz
- Hitzeschutz
- Industriebedarf/Betriebsbedarf
- Kälteschutz
- Multinormbekleidung
- Schutzanzüge
- Schnittschutz
- Warnschutzkleidung
- Wetterschutz
- Exoskelett
- Arbeitskleidung/ Berufskleidung
- Brandbegrenzungsdecke / Löschdecke
- Sport und Freizeit/ Teamsportkleidung
- Arbeitsschuhe
- Erste Hilfe
-
Arbeitssicherheit/ PSA
- Branchen/ Berufsgruppen
- Service
- Angebote / Aktuelles
- Fair Workwear
Medizinische & Gastronomie-Handschuhe
Medizinische Handschuhe und Gastronomie Handschuhe für hygienische Arbeitsbereiche
Medizinische Handschuhe und Gastronomie Handschuhe dienen der hygienischen Trennung zwischen Händen, Personen, Lebensmitteln, Oberflächen und Arbeitsstoffen. Sie werden unter anderem in Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Laboren, Großküchen, Cateringbetrieben, Lebensmittelproduktion, Reinigung und Betriebshygiene eingesetzt.
Die Anforderungen unterscheiden sich jedoch deutlich. Medizinische Handschuhe können als Medizinprodukt, persönliche Schutzausrüstung oder als Kombination aus beiden Produktarten vorgesehen sein. Handschuhe für die Gastronomie müssen dagegen insbesondere für den jeweiligen Lebensmittelkontakt und den vorgesehenen Arbeitsprozess geeignet sein. Eine ähnliche Optik bedeutet daher nicht automatisch eine identische Schutz- oder Produkteignung.
Einweghandschuhe Medizin für Untersuchung, Pflege und Labor
Einweghandschuhe Medizin werden bei Untersuchungen, pflegerischen Tätigkeiten, Probenhandhabung und hygienisch sensiblen Arbeitsabläufen eingesetzt. Sie reduzieren den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten, Verunreinigungen und potenziell infektiösem Material, sofern das jeweilige Produkt für diese Anwendung vorgesehen ist.
Reicht ein beliebiger Einweghandschuh für medizinische Tätigkeiten aus? Nein. Entscheidend sind Zweckbestimmung, Kennzeichnung, Dichtheit, Materialeigenschaften, Passform und gegebenenfalls die ausgewiesene Schutzleistung gegen Chemikalien oder Mikroorganismen.
- Untersuchung: hygienische Barriere bei nicht sterilen medizinischen Tätigkeiten
- Pflege: Unterstützung bei körpernahen und kontaminationsrelevanten Arbeitsabläufen
- Diagnostik: Handhabung von Proben, Testmaterialien und Untersuchungszubehör
- Labor: modellabhängiger Schutz bei biologischen oder chemischen Kontaktgefahren
- Reinigung: Schutz bei der Aufbereitung von Flächen und Arbeitsmitteln
- Dokumentation: eindeutige Zuordnung zu Zweckbestimmung und Einsatzbereich
Untersuchungshandschuhe für medizinische Routinetätigkeiten
Untersuchungshandschuhe sind in der Regel nicht sterile Einmalhandschuhe für medizinische und pflegerische Anwendungen. Sie werden für kurze bis mittlere Tragezeiten eingesetzt und sollten ausreichend dicht, reißfest, passgenau und feinfühlig sein.
Bei der Auswahl sind nicht nur Material und Größe relevant. Auch die vorgesehene Tätigkeit, mögliche Kontaktmedien, erforderliche Wechselintervalle und die Belastung der Haut müssen berücksichtigt werden.
- Passform: sicherer Sitz ohne starke Materialspannung oder Faltenbildung
- Dichtheit: geprüfte Barriereeigenschaften entsprechend der Zweckbestimmung
- Tastgefühl: kontrollierte Handhabung kleiner Instrumente und Verbrauchsmaterialien
- Reißfestigkeit: ausreichende Stabilität beim Anziehen und während der Tätigkeit
- Stulpe: passende Länge für den vorgesehenen Schutzbereich
- Wechsel: Austausch bei Beschädigung, Kontamination und Tätigkeitswechsel
Medizinische Schutzhandschuhe als Medizinprodukt und PSA
Medizinische Schutzhandschuhe können abhängig von ihrer Zweckbestimmung unter die Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte fallen. Soll der Handschuh zusätzlich die tragende Person vor bestimmten Risiken schützen, können außerdem die Anforderungen der Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstung relevant sein. Die konkrete Einordnung ergibt sich aus der Herstellerkennzeichnung und der dokumentierten Zweckbestimmung.
Ein Handschuh, der für Untersuchungen geeignet ist, bietet nicht automatisch einen ausreichenden Schutz gegen Desinfektionsmittel, Zytostatika, Lösungsmittel oder andere Chemikalien. Für solche Anwendungen müssen die ausgewiesene Chemikalienbeständigkeit und die jeweiligen Durchbruchzeiten geprüft werden.
Normen für medizinische Handschuhe zum einmaligen Gebrauch
Für medizinische Einmalhandschuhe ist die Normenreihe DIN EN 455 von zentraler Bedeutung. Sie behandelt unter anderem Anforderungen an Dichtheit, physikalische Eigenschaften, biologische Bewertung und Haltbarkeit. Die aktuelle DIN EN 455-1 beschreibt Anforderungen und Prüfungen auf Dichtheit medizinischer Handschuhe zum einmaligen Gebrauch.
- DIN EN 455-1: Anforderungen und Prüfung auf Dichtheit
- DIN EN 455-2: physikalische Eigenschaften wie Maße und Reißfestigkeit
- DIN EN 455-3: Anforderungen an die biologische Bewertung
- DIN EN 455-4: Anforderungen an die Haltbarkeit und Lagerfähigkeit
- Herstellerinformation: Zweckbestimmung, Material, Lagerung und Verwendungsgrenzen
- CE-Kennzeichnung: Konformität mit den jeweils anwendbaren europäischen Vorschriften
Normen und Kennzeichnungen müssen immer zusammen betrachtet werden. Einzelne Prüfergebnisse erlauben keine pauschale Freigabe für sämtliche medizinischen oder chemischen Tätigkeiten.
Gastronomie Handschuhe für Küche, Catering und Lebensmittelverarbeitung
Gastronomie Handschuhe werden bei der Vorbereitung, Verarbeitung, Portionierung und Ausgabe von Lebensmitteln eingesetzt. Sie können den direkten Handkontakt mit verzehrfertigen Produkten reduzieren und hygienische Arbeitsabläufe unterstützen.
Handschuhe ersetzen jedoch weder gründliches Händewaschen noch betriebliche Hygieneregeln. Werden sie zu selten gewechselt oder zwischen unreinen und reinen Tätigkeiten weitergetragen, können sie Kontaminationen übertragen.
- Großküche: Vorbereitung und Portionierung unterschiedlicher Lebensmittel
- Catering: hygienische Ausgabe und Verarbeitung verzehrfertiger Speisen
- Bäckerei: Handhabung von Teigen, Füllungen und fertigen Produkten
- Fleischverarbeitung: Einsatz entsprechend Produktkontakt und Gefährdung
- Lebensmittelproduktion: standardisierte hygienische Prozessschritte
- Verkauf: Umgang mit offenen und verzehrfertigen Lebensmitteln
Einweghandschuhe Gastronomie richtig verwenden
Einweghandschuhe Gastronomie sind für kurze, klar definierte Tätigkeiten vorgesehen. Sie sollten beim Wechsel zwischen rohen und verzehrfertigen Produkten, nach Reinigungsarbeiten, bei Beschädigung und nach Unterbrechungen ausgetauscht werden.
Wann wird ein Handschuh selbst zum Hygienerisiko? Wenn Beschäftigte mit demselben Paar unterschiedliche Lebensmittel, Verpackungen, Türgriffe, Geld oder Reinigungsutensilien berühren. Wechselregeln und eine nachvollziehbare Farb- oder Bereichszuordnung können solche Übertragungswege reduzieren.
- Tätigkeitswechsel: Handschuhe zwischen unreinen und reinen Prozessen austauschen
- Produktwechsel: Kreuzkontaminationen zwischen Lebensmittelgruppen vermeiden
- Beschädigung: gerissene oder durchstochene Handschuhe sofort ersetzen
- Tragezeit: unnötig langes Tragen und Feuchtigkeitsstau vermeiden
- Entsorgung: gebrauchte Handschuhe in geeigneten Behältern sammeln
- Händehygiene: vor dem Anziehen und nach dem Ausziehen durchführen
Nitrilhandschuhe Lebensmittel für hygienische Prozessschritte
Nitrilhandschuhe Lebensmittel werden häufig in Gastronomie, Großküchen und Lebensmittelproduktion verwendet. Nitril ist latexfrei, vergleichsweise reißfest und bietet ein gutes Tastgefühl. Die konkrete Eignung für Lebensmittelkontakt muss jedoch anhand der Produktkennzeichnung und Konformitätsunterlagen geprüft werden.
Ist jeder Nitrilhandschuh automatisch für sämtliche Lebensmittel geeignet? Nein. Lebensmittelart, Kontaktdauer, Temperatur und Fettgehalt können die Materialeignung beeinflussen. Besonders bei fetthaltigen Lebensmitteln sind die Herstellerangaben sorgfältig zu beachten.
- Reißfestigkeit: robuste Materialeigenschaften bei dünner Ausführung
- Latexfrei: keine Naturkautschuklatex-Proteine im Grundmaterial
- Tastgefühl: kontrollierte Handhabung kleiner und empfindlicher Produkte
- Farbvarianten: visuelle Trennung von Arbeitsbereichen und Lebensmittelgruppen
- Puderfrei: geringere zusätzliche Partikelbelastung
- Lebensmittelkontakt: Eignung anhand der Konformitätserklärung prüfen
Lebensmittelhandschuhe und rechtliche Anforderungen
Lebensmittelhandschuhe sind Materialien mit Lebensmittelkontakt und müssen so beschaffen sein, dass bei bestimmungsgemäßer Verwendung keine gesundheitlich bedenklichen Stoffmengen auf Lebensmittel übergehen. Für Materialien und Gegenstände mit Lebensmittelkontakt gelten in der Europäischen Union grundlegende Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004; für bestimmte Kunststoffmaterialien können zusätzlich spezifische Vorgaben der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 relevant sein.
Die Eignung sollte nicht allein aus Farbe, Materialbezeichnung oder Verpackungsgestaltung abgeleitet werden. Maßgeblich sind die Angaben des Herstellers, das Symbol für Lebensmittelkontakt und eine verfügbare Konformitätserklärung.
Hygienehandschuhe für definierte Arbeitsprozesse
Hygienehandschuhe unterstützen hygienische Abläufe in Medizin, Pflege, Lebensmittelverarbeitung, Reinigung und körpernahen Dienstleistungen. Der Begriff beschreibt jedoch keine einheitliche Norm oder Schutzklasse.
Vor der Beschaffung muss deshalb geklärt werden, ob der Handschuh als Medizinprodukt, persönliche Schutzausrüstung, Lebensmittelkontaktmaterial oder ausschließlich als allgemeine hygienische Barriere eingesetzt werden soll.
- Medizinische Anwendung: Zweckbestimmung und Anforderungen nach DIN EN 455 prüfen
- Infektionsschutz: ausgewiesene Eignung gegen Mikroorganismen berücksichtigen
- Chemikalienschutz: Permeationsdaten für verwendete Stoffe vergleichen
- Lebensmittelkontakt: Konformität für die vorgesehenen Lebensmittel prüfen
- Reinigung: Materialbeständigkeit gegenüber eingesetzten Mitteln beachten
- Hautschutz: Tragezeit, Materialverträglichkeit und Wechselrhythmus einbeziehen
Latexfreie Einweghandschuhe für sensible Arbeitsbereiche
Latexfreie Einweghandschuhe bestehen beispielsweise aus Nitril, Vinyl oder anderen synthetischen Materialien. Sie werden eingesetzt, wenn Naturkautschuklatex vermieden werden soll oder eine betriebliche Standardisierung auf latexfreie Produkte vorgesehen ist.
Latexfrei bedeutet nicht automatisch allergenfrei. Auch Beschleuniger, Farbstoffe oder weitere Bestandteile können Hautreaktionen auslösen. Bei wiederkehrenden Beschwerden sollten Materialzusammensetzung, Tragedauer und betrieblicher Hautschutz überprüft werden.
- Nitril: elastisch, reißfest und für zahlreiche medizinische oder hygienische Anwendungen verfügbar
- Vinyl: für ausgewählte kurze und mechanisch wenig belastende Tätigkeiten
- Beschleunigerarme Varianten: für bestimmte hautempfindliche Anwender verfügbar
- Puderfreie Ausführung: reduziert zusätzliche Partikel und Rückstände
- Größenauswahl: sicherer Sitz ohne übermäßige Dehnung
Nitril, Latex und Vinyl im Vergleich
Das Handschuhmaterial beeinflusst Elastizität, Reißfestigkeit, Tastgefühl, Hautverträglichkeit und Beständigkeit gegenüber Arbeitsstoffen. Die Auswahl sollte deshalb nicht ausschließlich nach Preis oder Farbe erfolgen.
- Nitril: gute Reißfestigkeit, latexfrei und für zahlreiche Einsatzfelder erhältlich
- Latex: hohe Elastizität und gutes Tastgefühl, jedoch mögliches Allergierisiko
- Vinyl: geringere Elastizität und für kurze, leichte Tätigkeiten vorgesehen
- Materialstärke: beeinflusst Feinfühligkeit und mechanische Stabilität
- Innenbeschichtung: kann das Anziehen und den Tragekomfort beeinflussen
- Oberflächenstruktur: verbessert modellabhängig den Griff bei feuchten Produkten oder Instrumenten
Schutz gegen Chemikalien und Mikroorganismen
Werden Einweghandschuhe als persönliche Schutzausrüstung gegen Chemikalien oder Mikroorganismen eingesetzt, sind die entsprechenden Prüfungen und Herstellerinformationen zu berücksichtigen. Die Normenreihe DIN EN ISO 374 behandelt unter anderem Schutzleistungen gegenüber gefährlichen Chemikalien und Mikroorganismen.
Ein medizinischer Untersuchungshandschuh ist nicht automatisch für den längeren Kontakt mit Reinigungschemikalien oder Desinfektionsmitteln geeignet. Durchbruchzeit, Degradation und Materialstärke müssen zum konkreten Stoff und zur Kontaktdauer passen.
- Permeation: molekulares Durchdringen des Handschuhmaterials
- Penetration: Eindringen durch Löcher oder Materialfehler
- Degradation: Veränderung von Festigkeit, Elastizität oder Volumen
- Kontaktzeit: kurzzeitige Spritzer und längeren Kontakt unterscheiden
- Konzentration: tatsächliche Zusammensetzung des Arbeitsstoffes berücksichtigen
- Temperatur: mögliche Verkürzung der Schutzdauer bei wärmeren Medien beachten
Puderfreie und sterile Ausführungen
In medizinischen und lebensmittelnahen Bereichen werden überwiegend puderfreie Handschuhe verwendet. Dadurch lassen sich zusätzliche Partikel, Rückstände auf Oberflächen und unnötige Hautbelastungen reduzieren.
Sterile Handschuhe sind nur erforderlich, wenn der Arbeitsprozess eine sterile Barriere verlangt. Für allgemeine Untersuchungen, Pflege- oder Küchenarbeiten sind in der Regel nicht sterile Ausführungen vorgesehen. Die Entscheidung richtet sich nach Hygieneplan, Tätigkeit und Zweckbestimmung.
Farbe als Bestandteil der Prozessorganisation
Die Farbe eines Einweghandschuhs besitzt für sich genommen keine definierte Schutzwirkung. Sie kann jedoch betriebliche Abläufe unterstützen und die visuelle Zuordnung zu Arbeitsbereichen erleichtern.
- Blau: häufig in Lebensmittelverarbeitung und Gastronomie eingesetzt
- Schwarz: Verschmutzungen und helle Rückstände gut erkennbar
- Weiß: geeignet für saubere und kontrollierte Arbeitsbereiche
- Violett oder Grün: mögliche Kennzeichnung bestimmter Stationen oder Materialtypen
- Farbcodierung: Trennung von Rohware, verzehrfertigen Produkten oder Reinigungsbereichen
Eine Farbcodierung ist nur wirksam, wenn sie in den betrieblichen Hygieneplan integriert und den Beschäftigten eindeutig vermittelt wird.
Passform und richtige Größenwahl
Einweghandschuhe müssen eng anliegen, ohne die Hand stark einzuengen. Zu große Modelle bilden Falten und reduzieren das Tastgefühl. Zu kleine Handschuhe stehen unter hoher Spannung und können beim Anziehen oder bei Greifbewegungen schneller reißen.
- Fingerlänge: vollständige Beweglichkeit ohne überstehendes Material
- Handflächenweite: faltenarmer Sitz ohne Druckstellen
- Stulpenweite: sicherer Abschluss ohne starkes Einrollen
- Materialspannung: keine übermäßige Dehnung an Fingerzwischenräumen
- Größensortiment: passende Ausführungen für unterschiedliche Handformen bereitstellen
Hautschutz bei häufigem Handschuhtragen
Längere Tragezeiten führen zu Wärme- und Feuchtigkeitsstau. Dadurch kann die Hautbarriere aufweichen und empfindlicher gegenüber Reibung oder Inhaltsstoffen werden. Ein betriebliches Hautschutzkonzept sollte Händehygiene, Handschuhwechsel, Hautschutzmittel und Hautpflege aufeinander abstimmen.
Entstehen trotz Handschuhen wiederkehrende Hautprobleme? Dann sollten Material, Größe, Puderfreiheit, Inhaltsstoffe und tatsächliche Tragedauer überprüft werden. Auch häufiges Händewaschen oder ungeeignete Reinigungsmittel können die Haut zusätzlich belasten.
Handschuhe korrekt anziehen, wechseln und ausziehen
Die Schutz- und Hygienewirkung hängt wesentlich von der korrekten Anwendung ab. Beim Ausziehen sollte die kontaminierte Außenseite möglichst nicht mit der ungeschützten Haut in Kontakt kommen.
- Vorbereitung: Hände sauber und vollständig trocken halten
- Anziehen: Material nicht mit Schmuck oder Fingernägeln beschädigen
- Kontrolle: Handschuhe auf sichtbare Risse und Löcher prüfen
- Wechsel: nach Kontamination, Beschädigung und Tätigkeitswechsel
- Ausziehen: kontaminierte Außenseiten nach innen wenden
- Nachbereitung: Handschuhe entsorgen und Händehygiene durchführen
Lagerung und betriebliche Bevorratung
Einweghandschuhe sollten trocken, sauber und geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, Hitze und chemischen Dämpfen gelagert werden. Ungeeignete Lagerbedingungen können Elastizität, Reißfestigkeit und Haltbarkeit beeinträchtigen.
Für Betriebe mit hohem Verbrauch sind Mindestbestände, Chargendokumentation und eine geordnete Lagerrotation sinnvoll. Produkte mit früherem Verfallsdatum sollten zuerst verbraucht werden.
- Temperatur: Herstellerangaben zur zulässigen Lagerung beachten
- UV-Schutz: Kartons nicht dauerhaft direktem Sonnenlicht aussetzen
- Feuchtigkeit: trockene Lagerplätze und geschlossene Verpackungen verwenden
- Chargen: Rückverfolgbarkeit bei medizinischen oder lebensmittelnahen Anwendungen sichern
- Verfallsdatum: Lagerrotation nach dem First-Expire-First-Out-Prinzip organisieren
Auswahlkriterien für medizinische Handschuhe und Gastronomie Handschuhe
Bei der Beschaffung müssen Zweckbestimmung, rechtliche Einordnung, Material, Arbeitsstoff und Hygienekonzept gemeinsam betrachtet werden. Ein Handschuh ist nur dann geeignet, wenn er für die konkrete Anwendung ausgewiesen ist und während der gesamten Tätigkeit korrekt getragen werden kann.
- Einsatzbereich: Medizin, Pflege, Labor, Gastronomie oder Lebensmittelproduktion unterscheiden
- Zweckbestimmung: Medizinprodukt, PSA und Lebensmittelkontaktmaterial eindeutig prüfen
- Material: Nitril, Latex oder Vinyl entsprechend der Tätigkeit auswählen
- Schutzleistung: Dichtheit, Chemikalienbeständigkeit und Mikroorganismenschutz berücksichtigen
- Lebensmittelkontakt: Konformität für Art und Dauer des Kontakts prüfen
- Passform: mehrere Größen für einen faltenarmen Sitz bereitstellen
- Hautverträglichkeit: puderfreie, latexfreie oder beschleunigerarme Varianten bewerten
- Wechselkonzept: eindeutige Regeln für Kontamination und Tätigkeitswechsel festlegen
- Lagerung: Chargen, Haltbarkeit und Lagerbedingungen dokumentieren
Geeignete medizinische Handschuhe, Untersuchungshandschuhe und Lebensmittelhandschuhe unterstützen hygienische Arbeitsprozesse, wenn Material, Kennzeichnung und Schutzleistung konsequent auf den vorgesehenen Einsatz abgestimmt werden.
Medizinische Handschuhe und Gastronomie Handschuhe schaffen eine definierte hygienische Barriere in Untersuchung, Pflege, Labor, Großküche und Lebensmittelverarbeitung – vorausgesetzt, Zweckbestimmung, Materialeignung, Wechselintervalle und betriebliche Hygienevorgaben werden zuverlässig eingehalten.
Produkte filtern
102827 - Nitril Blue Einweghandschuh
Einweghandschuh aus Nitril, Fingerspitzen texturiert, unsteril, puderfrei. Schichtstärke 0,11 mm (3,5 g Gr. M). Lebensmittelgeeignet gem. (EG) 1935/2004, EN 455, AQL 1,5, Chemikalienschutz Typ B, Touch-Funktion, Länge 240 mm. Produktdetails Trägermaterial: Nitril (100%) Beschichtung: Keine Größen: XS, S, M, L, XL, XXL Farbe: Blau Schichtstärke: 0,11 mm Gewicht: 3,5 g (Größe M, pro Handschuh) Länge: 240 mm Verpackung: 100 Stück pro Box Maße Box: 21,5 x 11 x 5,5 cm Maße VPE: 30 x 23 x 23 cm Ursprungsland: China (CN) Zolltarifnummer: 40151200 Einsatzbereiche Touchfähig Wasser-abweisend Lebensmittel-geeignet Chemikalien-schutz Gastgewerbe &Lebensmittel Gesundheit &Hygiene Chemie &Pharma Produkteigenschaften Atmungsaktivität Nässeschutz Schnittschutz Feingefühl Trocken Grip Nass/Öl Grip Anwendungsbereiche Medizin & Pflege Untersuchungen und Patientenversorgung (unsteril) Ambulante und stationäre Pflege Zahnarztpraxen Erste Hilfe Lebensmittelindustrie Lebensmittelverarbeitung und -zubereitung Gastronomie und Catering Großküchen und Kantinen Bäckereien und Metzgereien Labor & Industrie Chemie- und Pharmalabore Qualitätskontrolle Montagearbeiten (Elektronik, Feinmechanik) Lackier- und Reinigungsarbeiten Weitere Einsatzbereiche Kosmetik und Wellness Reinigungsdienste Druckereien und Grafik Allgemeiner Hygieneschutz Chemikalienschutz Chemikalienschutz Typ B – Getestet gegen folgende Chemikalien gemäß EN 374-1: K – Natriumhydroxid 40% (Natronlauge) P – Wasserstoffperoxid 30% T – Formaldehyd 37% Hinweis: Der Handschuh bietet Schutz gegen bestimmte Chemikalien. Bitte beachten Sie die spezifischen Durchdringungszeiten und Anwendungshinweise für Ihren Einsatzbereich. Normen und Klassifizierung CE 2777 CE-Kennzeichnung mit Kennnummer der benannten Stelle. Diese PSA erfüllt die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EU-Verordnung 2016/425. EN ISO 21420:2020 Schutzhandschuhe – Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren. Diese Norm legt die allgemeinen Anforderungen an Design, Konstruktion, Unschädlichkeit, Komfort und Effizienz sowie Kennzeichnung und Herstellerinformationen fest. EN ISO 374-1:2016+A1:2018 Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen – Teil 1: Terminologie und Leistungsanforderungen für den Schutz gegen Chemikalien. Klassifizierung Typ B bedeutet Beständigkeit gegen mindestens drei der aufgeführten Prüfchemikalien mit einer Durchbruchzeit von mindestens 30 Minuten. EN 374-5:2016 Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen – Teil 5: Terminologie und Leistungsanforderungen für Risiken durch Mikroorganismen. Dieser Handschuh bietet Schutz gegen Viren. EN 455 Medizinische Handschuhe zum einmaligen Gebrauch. AQL 1,5 (Acceptable Quality Level) bedeutet, dass maximal 1,5% der Handschuhe Löcher aufweisen dürfen – ein hohes Qualitätsniveau. (EG) 1935/2004 Verordnung über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Dieser Handschuh ist lebensmittelgeeignet. PSA Kategorie III Persönliche Schutzausrüstung der Kategorie III gemäß Verordnung (EU) 2016/425. Schutz gegen tödliche Gefahren oder ernste und irreversible Gesundheitsschäden (Chemikalien und Mikroorganismen). Hinweis: Einweghandschuhe sind für den einmaligen Gebrauch bestimmt. Nach der Verwendung sachgerecht entsorgen. Die angegebenen Schutzwirkungen gelten nur für intakte Handschuhe. Vor Gebrauch auf Beschädigungen prüfen. Bei Beschädigung sofort austauschen.
103335 - Einweghandschuh Dermatril P743
Die Fingerspitzen sind für einen besseren Griff, angeraut (nasse Gegengestände können somit besser gehalten werden) RAL-Zulassung und Lebensmittelunbedenklichkeit gemäß 1935/2004 silikonfreie Handschuhoberfläche Norm EN 374, EN 455 Farbe Blau>Material: Nitril Länge ca.280 ± 10 mm Anwendung Labor und Forschung, chemische Industrie, Lebensmittel-, Elektro- und Computerindustrie, Reinigungs- und Wartungsarbeiten Produktschutz Schutzklasse Kat. III Stärke ca. 0,20 mm Beschaffenheit Lange Stulpe, Rollrand, Fingerkuppen geraut, ungepudert Gewicht ca. 574 g/Box Verpackungseinheit 1 Box = 50 Stück
100473 - Einweghandschuh Semperguard
Latex puderfrei nach EN ISO 374-5-2016 Box 100 StückDie Größen:(XS=5-6, S=6-7, M= 7-8, L=8-9, XL=9-10)
PADUA FOOD
Lebensmitteltauglicher Arbeitshandschuh aus elastischem Nylon und PU-Schaum Beschichtung an Handinnenflächen und Fingerkuppen, leichter Kontakthitzeschutz und Touch-Funktion, gute Feuchtigkeitsableitung, DMF und silikonfrei, OEKO-TEX®
Inhalt: 10 Paar (2,59 € / 1 Paar)
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
exkl. MwSt., zzgl. Versandkosten