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Sicherheitssandalen
Sicherheitssandalen für warme und anspruchsvolle Arbeitsbereiche
Sicherheitssandalen verbinden die Schutzfunktionen normgerechter Sicherheitsschuhe mit einer luftdurchlässigen, für wärmere Arbeitsumgebungen geeigneten Konstruktion. Sie kommen vor allem in Industrie, Lager, Logistik, Montage, Werkstatt und Handwerk zum Einsatz, wenn geschlossene Arbeitsschuhe zu einem erhöhten Wärmestau führen können. Durch Belüftungsöffnungen und ausgesparte Schaftbereiche unterstützen die Modelle ein angenehmeres Fußklima, ohne auf wesentliche Sicherheitsmerkmale zu verzichten.
Moderne Arbeitssandalen sind für den professionellen Dauereinsatz ausgelegt und in unterschiedlichen Schutzklassen, Passformen und Materialausführungen erhältlich. Je nach Modell gehören Zehenschutzkappen, rutschhemmende Laufsohlen, antistatische Eigenschaften, energieabsorbierende Fersenbereiche und durchtritthemmende Komponenten zur Ausstattung. Dadurch lassen sich die Sandalen gezielt an betriebliche Gefährdungsbeurteilungen und branchenspezifische Anforderungen anpassen.
Wann sind Arbeitssandalen eine geeignete Lösung?
Entsteht bei längeren Arbeitseinsätzen in Hallen, Werkstätten oder Logistikbereichen schnell ein unangenehmer Wärmestau im Schuh? Müssen Beschäftigte große Laufwege zurücklegen und benötigen dabei eine leichtere Alternative zu geschlossenen Sicherheitsstiefeln? In solchen Arbeitsumgebungen können belüftete Sicherheitssandalen den Tragekomfort verbessern und gleichzeitig den erforderlichen Schutz für den jeweiligen Arbeitsplatz bereitstellen.
Typische Einsatzbereiche sind trockene Innenräume, Produktionshallen, Versandabteilungen, Montageplätze, Lagerflächen und technische Servicebereiche. Für dauerhaft nasse, stark verschmutzte oder mechanisch besonders belastete Arbeitsplätze sind offene Modelle dagegen nur bedingt geeignet. Maßgeblich bleibt daher stets die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.
Sicherheitssandalen S1 für trockene Innenbereiche
Sicherheitssandalen S1 eignen sich grundsätzlich für trockene Arbeitsumgebungen, in denen ein Schutz der Zehen sowie zusätzliche grundlegende Sicherheitseigenschaften erforderlich sind. Typische Modelle verfügen über eine Zehenschutzkappe, einen geschlossenen Fersenbereich und eine energieabsorbierende Konstruktion im Fersenbereich. Hinzu kommen je nach Ausführung antistatische Eigenschaften und profilierte Laufsohlen für einen stabilen Stand.
In Lagerhallen, Produktionsstätten oder bei Montagearbeiten bieten S1-Sandalen eine praxisgerechte Kombination aus Schutz und Belüftung. Die offenen oder perforierten Schaftbereiche reduzieren das Gewicht und fördern die Luftzirkulation. Dadurch eignen sich diese Modelle insbesondere für längere Tragezeiten in beheizten Hallen oder während der Sommermonate.
Sicherheitssandalen S1P mit zusätzlichem Durchtrittschutz
Sicherheitssandalen S1P ergänzen die Eigenschaften der Schutzklasse S1 um einen durchtritthemmenden Sohlenaufbau. Sie werden überall dort eingesetzt, wo auf dem Boden liegende Nägel, Metallspäne oder andere spitze Gegenstände ein zusätzliches Verletzungsrisiko darstellen können.
Der Durchtrittschutz kann abhängig vom Modell aus metallischen oder textilen beziehungsweise nichtmetallischen Materialien bestehen. Textile Lösungen ermöglichen häufig eine flexiblere und leichtere Schuhkonstruktion, während metallische Zwischensohlen durch ihre hohe mechanische Widerstandsfähigkeit überzeugen. Welche Ausführung geeignet ist, richtet sich nach dem konkreten Einsatzgebiet und den betrieblichen Sicherheitsanforderungen.
- Schutzklasse S1: für überwiegend trockene Arbeitsbereiche mit grundlegenden Schutzanforderungen
- Schutzklasse S1P: zusätzliche durchtritthemmende Komponente für Arbeitsplätze mit spitzen Bodenobjekten
- Zehenschutz: je nach Modell aus Stahl, Aluminium oder nichtmetallischem Verbundmaterial
- Belüftung: Öffnungen, Perforationen oder ausgesparte Schaftbereiche für eine verbesserte Luftzirkulation
- Verschluss: häufig Klettverschluss, Schnellverschluss oder verstellbarer Riemen
- Laufsohle: profilierte und je nach Ausführung rutschhemmende Sohlenkonstruktion
ESD Sicherheitssandalen für elektrostatisch sensible Arbeitsplätze
ESD Sicherheitssandalen sind für Arbeitsbereiche vorgesehen, in denen elektrostatische Entladungen empfindliche Bauteile, elektronische Komponenten oder Produktionsprozesse beeinträchtigen können. Sie kommen beispielsweise in der Elektronikfertigung, Leiterplattenmontage, Feinmechanik, Laborumgebung und in kontrollierten Produktionsbereichen zum Einsatz.
ESD-fähige Modelle unterstützen innerhalb eines geeigneten Gesamtsystems die kontrollierte Ableitung elektrostatischer Ladungen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Schuhe allein keinen vollständigen ESD-Schutz gewährleisten. Auch Bodenbeläge, Arbeitsplätze, Bekleidung und organisatorische Schutzmaßnahmen müssen aufeinander abgestimmt sein.
Leichte Sicherheitssandalen für lange Lauf- und Stehzeiten
Leichte Sicherheitssandalen reduzieren das zu bewegende Schuhgewicht und können dadurch bei langen Schichten, häufigem Treppensteigen oder ausgedehnten Laufwegen entlastend wirken. Gewichtseinsparungen werden unter anderem durch Zehenschutzkappen aus Aluminium oder Verbundwerkstoffen, textile Durchtrittschutzelemente und moderne Sohlenmaterialien erreicht.
Gerade in Kommissionierung, Versand, Montage und innerbetrieblicher Logistik sind Beschäftigte häufig über viele Stunden in Bewegung. Schwere oder schlecht belüftete Schuhe können dabei zu vorzeitiger Ermüdung beitragen. Eine leichte Konstruktion, eine geeignete Dämpfung und eine zur Fußform passende Weite unterstützen einen komfortablen und sicheren Arbeitsablauf.
Sicherheitssandalen für Herren und Damen
Sicherheitssandalen Herren und Sicherheitssandalen Damen unterscheiden sich nicht ausschließlich durch die verfügbare Größenauswahl. Je nach Hersteller werden auch Leistenform, Schuhweite, Fersenhalt und Volumen an unterschiedliche anatomische Anforderungen angepasst. Eine korrekte Passform ist entscheidend, damit der Fuß sicher im Schuh sitzt und nicht an Zehenschutzkappe, Schaft oder Verschlusselementen reibt.
Für die betriebliche Ausstattung sollten Unternehmen neben der Schuhgröße auch unterschiedliche Weiten und individuelle Passformanforderungen berücksichtigen. Zu locker sitzende Sandalen können den Halt beeinträchtigen, während zu enge Modelle Druckstellen und Beschwerden verursachen. Verstellbare Verschlüsse erleichtern die Anpassung an den Fuß und ermöglichen ein schnelles An- und Ausziehen.
Offene Sicherheitsschuhe mit funktionaler Belüftung
Der Begriff offene Sicherheitsschuhe beschreibt üblicherweise Sicherheitsmodelle mit Belüftungsöffnungen oder teilweise ausgesparten Schaftbereichen. Trotz der offenen Konstruktion besitzen Sicherheitssandalen in der Regel einen geschlossenen Zehenbereich, da die Schutzkappe vollständig in das Schuhoberteil integriert ist. Auch der Fersenbereich ist bei vielen normgerechten Modellen geschlossen oder durch einen sicheren Fersenhalt stabilisiert.
Die Belüftungselemente reduzieren die geschützte Fläche des Fußes. Deshalb muss vor dem Einsatz geprüft werden, ob Gefährdungen durch heiße Flüssigkeiten, Funkenflug, Chemikalien, Feuchtigkeit, Späne oder herabfallende Kleinteile bestehen. Für entsprechende Bereiche können geschlossene Sicherheitsschuhe eine geeignetere Lösung darstellen.
Materialien und Ausstattungsmerkmale im professionellen Einsatz
Das Obermaterial von Sicherheitssandalen besteht je nach Modell aus Leder, Mikrofaser, Textilgewebe oder Kombinationen mehrerer Werkstoffe. Leder bietet eine hohe mechanische Belastbarkeit, während Mikrofaser- und Textilkonstruktionen häufig durch geringes Gewicht und gute Pflegeeigenschaften überzeugen. Atmungsaktive Innenfutter unterstützen den Feuchtigkeitstransport und tragen zu einem ausgeglicheneren Schuhklima bei.
Für Laufsohlen kommen unter anderem Polyurethan, thermoplastisches Polyurethan und Gummimischungen zum Einsatz. Die Materialwahl beeinflusst Gewicht, Flexibilität, Abriebfestigkeit, Dämpfung und Beständigkeit gegenüber betrieblichen Stoffen. Bei Kontakt mit Ölen, Kraftstoffen, Reinigungsmitteln oder heißen Oberflächen sind die jeweiligen Herstellerangaben und Kennzeichnungen zu beachten.
Sicherheitssandalen bedarfsgerecht für den Betrieb auswählen
Die Auswahl geeigneter Arbeitssandalen sollte auf Basis der Gefährdungsbeurteilung, des Einsatzortes und der tatsächlichen Arbeitsabläufe erfolgen. Entscheidend sind unter anderem die erforderliche Schutzklasse, ein möglicher Durchtrittschutz, ESD-Anforderungen, Bodenbeschaffenheit, Laufleistung und Tragedauer.
Für trockene Innenbereiche können Sicherheitssandalen S1 eine zweckmäßige Grundausstattung darstellen. Besteht zusätzlich ein Risiko durch spitze Gegenstände am Boden, kommen Sicherheitssandalen S1P in Betracht. An elektrostatisch sensiblen Arbeitsplätzen sind entsprechend geprüfte ESD Sicherheitssandalen erforderlich. Passform, Schuhweite und Gewicht sollten dabei ebenso berücksichtigt werden wie die formale Schutzklasse.
Sicherheitssandalen bieten belüfteten Fußschutz für professionelle Arbeitsbereiche und verbinden normgerechte Sicherheitsmerkmale mit einer leichten, funktionalen Konstruktion für trockene Innenräume.