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Sicherheitshalbschuh
Sicherheitshalbschuhe für Industrie, Logistik und Handwerk
Sicherheitshalbschuhe verbinden die Schutzfunktionen normgerechter Sicherheitsschuhe mit einer knöchelfreien und beweglichen Bauform. Sie eignen sich für Unternehmen, deren Beschäftigte täglich lange Laufwege zurücklegen, häufig zwischen Arbeitsbereichen wechseln oder dauerhaft im Stehen arbeiten. Typische Einsatzgebiete sind Industrie, Fertigung, Lager und Logistik, Montage, Werkstatt, Gebäudetechnik sowie verschiedene handwerkliche Tätigkeiten.
Ein professioneller Sicherheitshalbschuh schützt die Zehen vor Stoß- und Druckbelastungen und kann je nach Schutzklasse weitere Eigenschaften wie Durchtrittschutz, wasserabweisende Obermaterialien, rutschhemmende Laufsohlen oder antistatische Funktionen aufweisen. Die kompakte Schaftform erleichtert natürliche Bewegungsabläufe und bietet insbesondere in trockenen Innenbereichen eine funktionale Alternative zu Sicherheitsstiefeln.
Wann sind Sicherheits Halbschuhe die passende Wahl?
Müssen Mitarbeitende während einer Schicht zahlreiche Kilometer in Lagerhallen oder Produktionsbereichen zurücklegen? Führen schwere oder wenig flexible Schuhe zu frühzeitiger Ermüdung? Sicherheits Halbschuhe bieten für solche Anforderungen eine ausgewogene Kombination aus Schutz, Beweglichkeit und geringem Schuhgewicht.
Die niedrige Bauform ermöglicht eine hohe Bewegungsfreiheit im Knöchelbereich. Dadurch eignen sich Halbschuhe Sicherheitsschuhe besonders für Tätigkeiten mit häufigem Gehen, Knien, Treppensteigen oder wechselnden Körperhaltungen. Ob ein Halbschuh für den jeweiligen Arbeitsplatz geeignet ist, richtet sich jedoch stets nach der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung und den erforderlichen Schutzmerkmalen.
S3 Sicherheitshalbschuhe für anspruchsvolle Einsatzbedingungen
S3 Sicherheitshalbschuhe sind für Arbeitsbereiche vorgesehen, in denen neben einem Zehenschutz auch ein Schutz gegen das Eindringen spitzer Gegenstände von unten erforderlich ist. Sie verfügen über eine durchtritthemmende Komponente und ein Obermaterial, das je nach Modell einen begrenzten Schutz gegen das Eindringen und die Aufnahme von Wasser bietet.
Diese Ausstattung macht S3-Modelle zu einer verbreiteten Lösung für Bau, Handwerk, Metallverarbeitung, Instandhaltung, Lagerwirtschaft und industrielle Außenbereiche. Bei dauerhaftem Kontakt mit Wasser oder stark durchnässten Arbeitsflächen sind jedoch entsprechend höher klassifizierte beziehungsweise ausdrücklich wasserdichte Sicherheitsschuhe zu prüfen.
- Zehenschutz: integrierte Schutzkappe aus Stahl, Aluminium oder nichtmetallischem Verbundwerkstoff
- Durchtrittschutz: je nach Modell metallische oder nichtmetallische durchtritthemmende Einlage
- Obermaterial: Leder, Mikrofaser, Textil oder kombinierte Materialkonstruktionen
- Laufsohle: profilierte Sohlenstruktur für sicheren Halt auf betrieblichen Bodenflächen
- Fersenbereich: geschlossene Ausführung mit energieabsorbierenden Eigenschaften
- Verschluss: Schnürung, Drehverschluss, Schnellverschluss oder Klettsystem
ESD Sicherheitshalbschuhe für sensible Arbeitsbereiche
ESD Sicherheitshalbschuhe sind für Arbeitsplätze ausgelegt, an denen elektrostatische Entladungen empfindliche Bauteile, elektronische Komponenten oder kontrollierte Produktionsprozesse beeinträchtigen können. Einsatzbereiche finden sich unter anderem in der Elektronikfertigung, Mikroelektronik, Feinmechanik, Geräteproduktion, Qualitätssicherung und in speziellen Laborumgebungen.
ESD-fähige Arbeitsschuhe unterstützen die kontrollierte Ableitung elektrostatischer Ladungen. Voraussetzung ist ein abgestimmtes ESD-Schutzkonzept, das neben den Schuhen auch geeignete Bodenbeläge, Arbeitskleidung, Arbeitsplätze und organisatorische Maßnahmen umfasst. Ein ESD-gekennzeichneter Schuh darf daher nicht isoliert betrachtet werden, sondern ist Bestandteil eines betrieblichen Gesamtsystems.
Leichte Sicherheitshalbschuhe für lange Laufwege
Leichte Sicherheitshalbschuhe reduzieren die Belastung bei bewegungsintensiven Tätigkeiten. Dies ist insbesondere in Kommissionierung, Versand, Montage und innerbetrieblicher Logistik relevant, da das Schuhgewicht bei jedem Schritt mitbewegt wird. Über eine vollständige Arbeitsschicht kann eine leichtere Konstruktion dazu beitragen, die muskuläre Beanspruchung zu verringern.
Gewichtseinsparungen werden beispielsweise durch Zehenschutzkappen aus Aluminium oder Verbundwerkstoffen, textile Durchtrittschutzelemente und moderne Sohlenmaterialien erreicht. Ein geringes Gewicht allein ist jedoch kein Qualitätsmerkmal. Ebenso wichtig sind eine geeignete Dämpfung, ausreichende Seitenstabilität, eine belastbare Laufsohle und eine zum Fuß passende Schuhweite.
Sicherheitshalbschuhe Herren und Damen
Sicherheitshalbschuhe Herren und Sicherheitshalbschuhe Damen sind in unterschiedlichen Größen, Leistenformen und Weiten erhältlich. Eine bedarfsgerechte Passform ist entscheidend, damit der Fuß sicher gehalten wird und die Schutzkappe ausreichend Abstand zu den Zehen aufweist. Unpassende Schuhe können Druckstellen, Reibung oder einen instabilen Fersensitz verursachen.
Modelle für Damen werden je nach Hersteller auf schmalere Fersenbereiche, geringeres Fußvolumen oder angepasste Leistenformen abgestimmt. Bei der betrieblichen Beschaffung sollte deshalb nicht ausschließlich nach Schuhgröße unterschieden werden. Unterschiedliche Weiten und Passformen unterstützen eine sichere und ergonomische Ausstattung heterogener Belegschaften.
Arbeitshalbschuhe für trockene Innenbereiche
Arbeitshalbschuhe werden häufig als übergeordnete Bezeichnung für beruflich genutzte Halbschuhe verwendet. Nicht jedes Modell ist jedoch automatisch ein Sicherheitsschuh. Für Arbeitsplätze mit vorgeschriebenem Zehenschutz oder weiteren mechanischen Gefährdungen müssen entsprechend zertifizierte Sicherheitshalbschuhe mit geeigneter Kennzeichnung eingesetzt werden.
In trockenen Produktionshallen, Lagern, Werkstätten oder Servicebereichen können niedrig geschnittene Arbeitsschuhe durch ihre Flexibilität und ihr vergleichsweise geringes Gewicht überzeugen. Abhängig von der Tätigkeit sind zusätzliche Eigenschaften wie Rutschhemmung, Hitzebeständigkeit, Kraftstoffbeständigkeit, metallfreie Ausstattung oder ESD-Eignung zu berücksichtigen.
Zehenschutzkappen aus unterschiedlichen Materialien
Die Schutzkappe gehört zu den zentralen Bestandteilen eines Sicherheitshalbschuhs. Stahlkappen bieten eine robuste und bewährte Konstruktion. Aluminiumkappen ermöglichen häufig eine leichtere und flachere Bauweise. Nichtmetallische Kappen aus Verbundwerkstoffen reduzieren den Metallanteil und können für Arbeitsbereiche mit Metalldetektoren oder besonderen thermischen Anforderungen geeignet sein.
Unabhängig vom verwendeten Material muss die Schutzkappe die Anforderungen der jeweiligen Norm und Kennzeichnung erfüllen. Für den Tragekomfort sind insbesondere die Form, die Innenhöhe und die Breite des Zehenbereichs entscheidend. Eine ausreichend dimensionierte Kappe reduziert den Kontakt mit den Zehen bei Geh- und Abrollbewegungen.
Durchtrittschutz für Arbeitsplätze mit Bodenrisiken
In Arbeitsbereichen mit Nägeln, Schrauben, Metallspänen oder scharfkantigen Materialresten ist ein geeigneter Durchtrittschutz erforderlich. Metallische Zwischensohlen sind widerstandsfähig und bewährt, während nichtmetallische Schutzlagen häufig flexibler sind und eine größere Fläche der Schuhsohle abdecken können.
Welche Variante für den jeweiligen Betrieb geeignet ist, hängt von der Art der möglichen Fremdkörper, dem Untergrund und den Bewegungsabläufen ab. Modelle mit Durchtrittschutz sind besonders für Bau, Recycling, Metallverarbeitung, Instandhaltung und technische Montagearbeiten relevant.
Rutschhemmung und Sohlenaufbau
Glatte Hallenböden, Staub, Produktionsrückstände oder geringe Mengen an Flüssigkeiten können das Sturzrisiko erhöhen. Sicherheitshalbschuhe verfügen deshalb über profilierte Laufsohlen, deren Material und Struktur auf unterschiedliche Bodenbedingungen abgestimmt sein können. Die tatsächliche Rutschhemmung hängt neben dem Schuh auch von der Verschmutzung, dem Untergrund und dem Zustand der Sohle ab.
Für Laufsohlen werden unter anderem Polyurethan, thermoplastisches Polyurethan und Gummimischungen eingesetzt. Diese Materialien unterscheiden sich hinsichtlich Gewicht, Flexibilität, Abriebfestigkeit, Temperaturbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber betrieblichen Stoffen. Herstellerangaben zu Öl-, Kraftstoff- oder Hitzebeständigkeit sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden.
Sicherheitshalbschuhe bedarfsgerecht auswählen
Die Auswahl geeigneter Sicherheitshalbschuhe sollte auf der Gefährdungsbeurteilung und den konkreten Arbeitsbedingungen basieren. Neben der erforderlichen Schutzklasse sind Laufleistung, Bodenbeschaffenheit, Temperatur, Feuchtigkeit, mechanische Risiken und elektrostatische Anforderungen zu prüfen.
Für Arbeitsbereiche mit erhöhtem Risiko durch spitze Bodenobjekte können S3 Sicherheitshalbschuhe eine geeignete Lösung darstellen. In elektronisch sensiblen Bereichen kommen geprüfte ESD Sicherheitshalbschuhe in Betracht. Für lange Geh- und Stehzeiten sind zudem Gewicht, Dämpfung, Schuhweite und Verschlusssystem relevante Auswahlkriterien.
Sicherheitshalbschuhe bieten normgerechten Fußschutz in einer beweglichen, knöchelfreien Bauform und eignen sich für zahlreiche professionelle Anwendungen in Industrie, Lager, Logistik, Handwerk und Montage.