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S3 Sicherheitsschuhe
S3 Sicherheitsschuhe verbinden einen geprüften Zehenschutz mit durchtritthemmenden Eigenschaften, einem profilierten Sohlenaufbau und einem gegen begrenzten Wasserdurchtritt sowie Wasseraufnahme geprüften Obermaterial. Sie werden in Baugewerbe, Industrie, Handwerk, Instandhaltung, Lagerwirtschaft und Außenlogistik eingesetzt. Professionelle S3 Arbeitsschuhe sind als Halbschuhe, knöchelhohe Modelle und Sicherheitsstiefel erhältlich. Je nach Ausführung können sie zusätzlich ESD-Eignung, metallfreie Schutzkomponenten, wasserdichte Membranen oder eine besonders leichte Sohlenkonstruktion besitzen.
S3 Sicherheitsschuhe für anspruchsvolle Arbeitsbereiche
Spitze Gegenstände auf dem Boden, herabfallende Werkzeuge, zeitweilige Feuchtigkeit und unebene Untergründe treten in vielen gewerblichen Bereichen gleichzeitig auf. Welche Schuhe decken diese unterschiedlichen Gefährdungen ab? S3 Sicherheitsschuhe sind für Arbeitsplätze konzipiert, an denen neben Zehenschutz auch Durchtritthemmung und ein ausgeprägter Sohlenaufbau erforderlich sind.
Typische Einsatzorte sind Baustellen, Werkstätten, Außenlager, Produktionsbereiche, Betriebshöfe und technische Instandhaltungszonen. Die Schutzklasse allein ersetzt jedoch keine Gefährdungsbeurteilung. Zusätzliche Belastungen durch dauerhafte Nässe, extreme Temperaturen, Chemikalien oder elektrostatische Entladungen erfordern entsprechend gekennzeichnete Modelle.
Welche Eigenschaften besitzen S3 Arbeitsschuhe?
S3 Arbeitsschuhe erfüllen die grundlegenden Anforderungen an Sicherheitsschuhe und kombinieren mehrere Zusatzfunktionen. Dazu gehören ein geschlossener Fersenbereich, antistatische Eigenschaften, Energieaufnahme im Fersenbereich sowie definierte Anforderungen an das Obermaterial gegenüber Wasseraufnahme und Wasserdurchtritt.
- Zehenschutz: geprüfte Schutzkappe gegen Stoß- und Druckbelastungen
- Durchtritthemmung: Einlage gegen das Eindringen spitzer Gegenstände durch den Sohlenaufbau
- Fersenbereich: geschlossene Konstruktion für einen stabilen Sitz
- Energieaufnahme: dämpfende Eigenschaften im Fersenbereich
- Antistatische Eigenschaften: begrenzen den Aufbau elektrostatischer Ladungen im vorgesehenen Anwendungsbereich
- Obermaterial: erfüllt definierte Anforderungen an Wasseraufnahme und Wasserdurchtritt
- Profilsohle: ausgeprägter Sohlenaufbau für betriebliche und unebene Untergründe
- Zusatzfunktionen: modellabhängig ESD-Eignung, Wasserdichtheit, Kälteisolierung oder metallfreie Konstruktion
Die vollständige Ausstattung ergibt sich aus der Produktkennzeichnung. Nicht jedes S3-Modell ist automatisch ESD-fähig, vollständig wasserdicht, kälteisoliert oder für chemische Belastungen geeignet.
Durchtrittsichere S3 Sicherheitsschuhe richtig einordnen
Durchtrittsichere S3 Sicherheitsschuhe sollen das Verletzungsrisiko durch Nägel, Schrauben, Metallreste und andere spitze Gegenstände reduzieren. Fachlich wird von durchtritthemmendem Fußschutz gesprochen, da keine Einlage unter sämtlichen Bedingungen einen absoluten Schutz bieten kann.
Bei der aktuellen Normsystematik wird zwischen metallischen und nichtmetallischen Einlagen unterschieden. Klassische S3-Schuhe besitzen eine metallische Einlage des Typs P. Nichtmetallische Varianten werden abhängig von ihrer Prüfanforderung als S3L oder S3S gekennzeichnet.
- S3: metallische durchtritthemmende Einlage des Typs P
- S3L: nichtmetallische Einlage des Typs PL
- S3S: nichtmetallische Einlage des Typs PS
Welche Variante ist für den Betrieb geeignet? Metallische Einlagen besitzen andere konstruktive Eigenschaften als textile oder polymerbasierte Lösungen. Nichtmetallische Einlagen können das Schuhgewicht und die Wärmeleitung reduzieren. Die Auswahl muss jedoch nach den tatsächlich auftretenden spitzen Gegenständen und der vollständigen Zertifizierung erfolgen.
Abgrenzung zwischen S1P, S2 und S3
S1P-, S2- und S3-Schuhe decken unterschiedliche Gefährdungskombinationen ab. Die Kategorien dürfen daher nicht allein anhand des gewünschten Tragekomforts ausgewählt werden.
- S1P: Zehen- und Durchtrittschutz für überwiegend trockene Arbeitsbereiche
- S2: geschlossener Sicherheitsschuh mit Anforderungen des Obermaterials gegenüber Feuchtigkeit, jedoch ohne vorgeschriebenen Durchtrittschutz
- S3: Eigenschaften von S2 mit zusätzlicher Durchtritthemmung und Profilsohle
Treten keine spitzen Gegenstände auf, kann ein S2-Schuh ausreichend sein. Besteht eine Durchtrittgefahr in trockenen Innenbereichen, kommen je nach Zertifizierungsstand S1P-, S1PL- oder S1PS-Modelle infrage. Für Arbeitsplätze mit Durchtrittgefahr und zeitweiliger Feuchtigkeitsbelastung sind Sicherheitsschuhe S3 häufig die passende Kategorie.
Wasserdichte S3 Sicherheitsschuhe und Nässeschutz
Der Suchbegriff wasserdichte S3 Sicherheitsschuhe wird häufig für geschlossene Schuhe mit wasserabweisendem Leder oder einer Funktionsmembran verwendet. Die Kennzeichnung S3 bestätigt jedoch nicht automatisch, dass der vollständige Schuh dauerhaft wasserdicht ist.
Das Obermaterial eines S3-Schuhs erfüllt definierte Anforderungen an Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme. Bei dauerhaftem Regen, stehendem Wasser oder intensiver Feuchtigkeitsbelastung ist eine weitergehende Kennzeichnung erforderlich. In der aktuellen Normsystematik stehen die Kategorien S7, S7L und S7S für Schuhe, die zusätzlich auf Wasserdichtheit im zusammengebauten Zustand geprüft sind.
Wie lässt sich vermeiden, dass Feuchtigkeit während langer Außeneinsätze in den Schuh eindringt? Neben der Schutzklasse müssen Membran, Nahtkonstruktion, Schafthöhe und Verschlusssystem geprüft werden. Auch eine wasserdichte Membran schützt nicht davor, dass Wasser von oben in einen niedrigen Halbschuh gelangt.
S3 Schutzschuhe mit unterschiedlichen Schutzkappen
S3 Schutzschuhe können mit Stahl-, Aluminium- oder Verbundkappen ausgestattet sein. Alle Varianten müssen innerhalb des zertifizierten Schuhsystems die vorgeschriebene Schutzwirkung erreichen.
- Stahlkappe: robuste und bewährte Konstruktion
- Aluminiumkappe: häufig leichter und flacher ausgeführt
- Verbundkappe: nichtmetallische Lösung mit geringer Wärmeleitfähigkeit
Das Material der Schutzkappe allein entscheidet nicht über den Tragekomfort. Form, Breite und Höhe müssen zur Fußform passen. Die Zehen benötigen ausreichend Bewegungsraum, dürfen jedoch nicht dauerhaft an der Kappe anliegen.
S3 Halbschuhe für flexible Arbeitsabläufe
S3 Halbschuhe besitzen einen niedrigen Schaft und ermöglichen eine hohe Beweglichkeit im Knöchelbereich. Sie eignen sich unter anderem für Lager, Werkstatt, Montage, Instandhaltung und technische Außendienste mit häufigem Wechsel zwischen Gehen, Stehen, Knien und Autofahren.
Der niedrige Aufbau kann das Schuhgewicht reduzieren und die Bewegungsfreiheit erhöhen. Bei unebenen Untergründen, tiefem Schlamm, starker Nässe oder einem erhöhten Bedarf an seitlicher Stabilität können knöchelhohe Sicherheitsschuhe oder Sicherheitsstiefel geeigneter sein.
Ist ein S3-Halbschuh für jeden Außeneinsatz ausreichend? Nicht zwingend. Schafthöhe, Wetterschutz und Sohlenprofil müssen zur Bodenbeschaffenheit und zur Dauer der Feuchtigkeitsbelastung passen.
ESD S3 Sicherheitsschuhe für elektrostatisch kontrollierte Bereiche
ESD S3 Sicherheitsschuhe kombinieren mechanischen Fußschutz mit Eigenschaften zur kontrollierten Ableitung elektrostatischer Ladungen. Sie kommen beispielsweise in Elektronikfertigung, Gerätebau, Automobilindustrie, Instandhaltung und technischen Produktionsbereichen zum Einsatz.
Antistatische Eigenschaften gehören zur Kategorie S3, sind jedoch nicht mit einer ESD-Eignung gleichzusetzen. Für ESD-Schutzzonen müssen ausdrücklich gekennzeichnete Schuhe verwendet werden. Sie sind Teil eines abgestimmten Systems aus Schuhwerk, Bodenbelag, Bekleidung, Arbeitsplatzgestaltung und betrieblichen Prüfverfahren.
Ungeeignete oder nicht freigegebene Einlegesohlen können die elektrischen Eigenschaften des Schuhsystems verändern. Deshalb dürfen nur Einlagen verwendet werden, die für das jeweilige Modell zugelassen sind.
S3 Workwear Schuhe für Bau, Handwerk und Industrie
S3 Workwear Schuhe sind für unterschiedliche gewerbliche Tätigkeitsprofile erhältlich. Robuste Ledermodelle eignen sich für mechanisch beanspruchte Arbeitsbereiche, während leichte Mikrofaser- oder Textilkonstruktionen bei langen Laufwegen Vorteile bieten können.
Auf Baustellen stehen Durchtritthemmung, Profilsohle und widerstandsfähige Obermaterialien im Vordergrund. In Lager und Logistik sind geringes Gewicht, Dämpfung und Beweglichkeit besonders relevant. Werkstätten und Produktionsbetriebe benötigen häufig Sohlen, die auf glatte, harte oder durch betriebliche Stoffe belastete Böden abgestimmt sind.
Materialien für Sicherheitsschuhe S3
Das Obermaterial beeinflusst Robustheit, Gewicht, Atmungsaktivität, Nässeschutz und Pflegeaufwand. Für Sicherheitsschuhe S3 kommen unterschiedliche Materialien und Kombinationen zum Einsatz.
- Glattleder: widerstandsfähig und für zahlreiche handwerkliche sowie industrielle Tätigkeiten geeignet
- Nubukleder: flexibel und robust mit materialabhängigem Pflegebedarf
- Veloursleder: beweglich und häufig in leichteren Schuhkonstruktionen eingesetzt
- Mikrofaser: geringes Gewicht und pflegefreundliche Oberfläche
- Textile Funktionsmaterialien: atmungsaktive Konstruktionen mit verstärkten Belastungszonen
- Membranen: modellabhängiger Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit
Für Arbeiten mit Funkenflug, heißen Spänen, aggressiven Medien oder hoher mechanischer Belastung müssen Material und Nahtkonstruktion gezielt auf das Einsatzgebiet abgestimmt werden.
Leichte S3 Arbeitsschuhe für lange Laufwege
S3 Arbeitsschuhe müssen trotz Durchtrittschutz und robustem Sohlenaufbau nicht grundsätzlich schwer sein. Aluminium- oder Verbundkappen, nichtmetallische Einlagen und leichte Zwischensohlen können das Gesamtgewicht reduzieren.
In Logistik, Kommissionierung, Montage und technischem Service können leichte Modelle die Belastung bei langen Laufwegen verringern. Ein niedriges Gewicht darf jedoch nicht zulasten der Stabilität, der Schutzwirkung oder der Haltbarkeit gehen.
- Schutzkappe: leichte Materialien können das Gewicht des Vorderfußbereichs reduzieren
- Durchtrittschutz: nichtmetallische Einlagen unterstützen häufig eine flexible Konstruktion
- Zwischensohle: dämpfender Aufbau für harte Betriebsböden
- Schaftmaterial: leichte Materialien mit Verstärkungen an beanspruchten Stellen
- Fersenführung: stabiler Halt bei schnellen Richtungswechseln
Profilsohlen und Rutschhemmung
Eine Profilsohle gehört zu den wesentlichen Eigenschaften der Kategorie S3. Profilgeometrie, Sohlenmaterial und Auflagefläche beeinflussen den Halt auf unebenen, feuchten oder verschmutzten Untergründen.
Schlamm, Späne, Staub, Öl oder andere Rückstände können sich im Profil festsetzen und die Bodenhaftung reduzieren. Die Laufsohlen müssen deshalb regelmäßig gereinigt und auf Verschleiß kontrolliert werden.
- Grobe Profile: für unbefestigte und verschmutzte Außenflächen
- Feinere Profilstrukturen: für glatte Hallen- und Werkstattböden
- Sohlenmischung: beeinflusst Rutschhemmung, Flexibilität und Abriebfestigkeit
- Selbstreinigung: Profilgestaltung kann das Ablösen von Schmutz unterstützen
- Verschleißkontrolle: abgelaufene Sohlen frühzeitig erkennen und ersetzen
Auch ein ausgeprägtes Profil verhindert Ausrutschunfälle nicht unter allen Bedingungen. Bodenreinigung, Ordnung am Arbeitsplatz und die Auswahl einer für den Untergrund geeigneten Sohle bleiben erforderlich.
S3 Berufsschuhe und fachliche Abgrenzung
Der Suchbegriff S3 Berufsschuhe ist verbreitet, fachlich jedoch nicht eindeutig. Berufsschuhe besitzen im normativen Sinn keine geprüfte Zehenschutzkappe. Modelle der Kategorie S3 gehören dagegen zu den Sicherheitsschuhen und verfügen über Zehenschutz, Durchtritthemmung und weitere definierte Eigenschaften.
Diese Unterscheidung ist für Einkauf, PSA-Dokumentation und betriebliche Unterweisung relevant. Ein robust aussehender Berufsschuh ersetzt keinen zertifizierten S3-Sicherheitsschuh. Maßgeblich sind die Kennzeichnung im Schuh, die Herstellerinformationen und die zugehörige Konformitätsdokumentation.
Passform bei S3 Sicherheitsschuhen
Durch Schutzkappe, Durchtrittschutzeinlage und Profilsohle kann ein S3-Schuh konstruktiv fester ausfallen als ein einfacher Arbeitsschuh. Umso wichtiger sind eine geeignete Leistenform und ausreichend Bewegungsraum.
Wie lässt sich vermeiden, dass die Zehen an der Schutzkappe anstoßen oder die Ferse im Schuh verrutscht? Neben der Länge müssen Fußbreite, Spannhöhe und Fersenform berücksichtigt werden. Eine größere Schuhnummer gleicht eine ungeeignete Weite nicht zuverlässig aus.
- Fußlänge: beide Füße messen und den größeren Wert berücksichtigen
- Zehenraum: ausreichend Abstand zur Schutzkappe sicherstellen
- Schuhweite: Leistenform an Vorfußbreite und Spannhöhe anpassen
- Fersenhalt: starkes Anheben der Ferse beim Gehen vermeiden
- Arbeitssocken: Anprobe mit den später getragenen Socken durchführen
- Einlegesohlen: ausschließlich für das Schuhsystem zugelassene Ausführungen einsetzen
Da sich Füße während langer Schichten ausdehnen können, sollte die Anprobe möglichst unter realistischen Einsatzbedingungen erfolgen.
Typische Einsatzbereiche für S3 Schutzschuhe
- Baugewerbe und Tiefbau: Schutz vor Nägeln, Bauschutt, Feuchtigkeit und unebenen Untergründen
- Handwerk und Montage: mechanischer Fußschutz bei wechselnden Arbeitspositionen
- Industrie und Fertigung: Zehen- und Durchtrittschutz in Produktionsbereichen
- Werkstätten: robuste Modelle für Metallreste, Werkzeuge und harte Bodenflächen
- Instandhaltung: Sicherheitsschuhe für technische Arbeiten in Innen- und Außenbereichen
- Lager und Außenlogistik: profilierte Sohlen für Verladezonen und Betriebshöfe
- Garten- und Landschaftsbau: Schutz auf feuchten, unebenen und unbefestigten Böden
- Kommunalbetriebe: widerstandsfähige Modelle für Pflege-, Reparatur- und Außeneinsätze
Wann sind S3 Sicherheitsschuhe nicht ausreichend?
Die Kategorie S3 deckt zahlreiche mechanische und feuchtigkeitsbezogene Anforderungen ab, ist jedoch nicht für jede besondere Gefährdung ausreichend.
- Dauerhafte Nässe: Schuhe mit geprüfter Wasserdichtheit des vollständigen Schuhs auswählen
- Chemische Belastungen: spezielle Materialbeständigkeit und geeignete Zusatznormen prüfen
- Hohe Temperaturen: hitzebeständige Sohlen und geeignete Obermaterialien berücksichtigen
- Starke Kälte: Modelle mit geprüfter Kälteisolierung und geeignetem Futter einsetzen
- Schweiß- und Gießarbeiten: spezialisierten Fußschutz für thermische Risiken verwenden
- Kettensägenarbeiten: ausdrücklich schnittschutzgeprüfte Sicherheitsschuhe auswählen
- Elektrische Gefährdungen: antistatische oder ESD-Eigenschaften nicht mit elektrisch isolierendem Fußschutz verwechseln
Wichtige Auswahlkriterien für S3 Arbeitsschuhe
Welches Modell deckt die betrieblichen Gefährdungen ab, ohne Beweglichkeit und Tragekomfort unnötig einzuschränken? Für die Auswahl müssen Schutzfunktionen und Einsatzbedingungen gemeinsam bewertet werden.
- Gefährdungsbeurteilung: Grundlage für Schutzklasse und Zusatzanforderungen
- Durchtrittschutz: metallische oder nichtmetallische Einlage anhand der Kennzeichnung auswählen
- Nässebelastung: zeitweilige Feuchtigkeit von vollständiger Wasserdichtheit unterscheiden
- Untergrund: Sohlenprofil auf Hallenboden, Baustelle oder Außenfläche abstimmen
- ESD-Anforderung: ausschließlich entsprechend gekennzeichnete Modelle einsetzen
- Bauform: Halbschuh, knöchelhoher Schuh oder Stiefel nach Bewegungsablauf auswählen
- Gewicht: bei langen Laufwegen und häufigem Treppensteigen berücksichtigen
- Obermaterial: an mechanische Belastung, Pflege und Witterung anpassen
- Passform: geeignete Länge, Weite, Fersenführung und Spannhöhe sicherstellen
- Zusatzfunktionen: Kälteisolierung, Hitzebeständigkeit oder besondere Rutschhemmung bedarfsgerecht auswählen
Pflege und Kontrolle von S3 Sicherheitsschuhen
S3 Sicherheitsschuhe sollten regelmäßig gereinigt und auf sichtbare Schäden kontrolliert werden. Schnitte im Obermaterial, offene Nähte, gelöste Sohlen und stark abgelaufene Profile können die Schutzwirkung beeinträchtigen.
Nach dem Auftreten auf einen Nagel oder einen anderen spitzen Gegenstand kann die durchtritthemmende Einlage äußerlich unbeschädigt wirken. Nach einer entsprechenden Belastung sollte der Schuh geprüft und im Zweifel ersetzt werden.
Nasse Schuhe müssen vollständig trocknen können. Direkte Hitzequellen können Leder, Membranen, Sohlenmaterialien und Klebeverbindungen beschädigen. Pflegeprodukte müssen zum jeweiligen Obermaterial passen und dürfen dessen funktionale Eigenschaften nicht beeinträchtigen.
S3 Sicherheitsschuhe für zuverlässigen Zehen-, Durchtritt- und Nässeschutz
S3 Sicherheitsschuhe kombinieren einen geprüften Zehenschutz mit durchtritthemmenden Eigenschaften, einer Profilsohle und einem für begrenzte Feuchtigkeitsbelastungen geeigneten Obermaterial. Das Sortiment reicht von flexiblen S3 Halbschuhen über leichte Logistikmodelle bis zu robusten Sicherheitsstiefeln für Bau, Handwerk und industrielle Außeneinsätze.
Eine fachgerechte Auswahl reduziert typische Risiken durch herabfallende Gegenstände, spitze Materialien, rutschige Untergründe und zeitweilige Nässe. Durchtrittschutz, Wasserdichtheit, Sohlenprofil, Bauform, Passform und Zusatzkennzeichnungen müssen deshalb gemeinsam betrachtet werden.
S3 Sicherheitsschuhe — normgerechter Zehen- und Durchtrittschutz für anspruchsvolle Arbeitsbereiche in Bau, Industrie, Handwerk, Lager und Logistik.
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